Der U-Bahnhof Mohrenstraße ist bei den Linken in Berlin nicht gerade beliebt und soll aus Gründen der politischen Korrektheit umbenannt werden.

Foto: Quelle: Christian Schwochert, Schriftsteller / Gemeinfrei
Politisch korrekte Säuberungswelle gegen Mohren – mit kuriosen Blüten

Der im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung auftretende Umbenennungswahn treibt immer absurdere Blüten. So soll zum Beispiel das Mohrenbräu-Logo verschwinden, obwohl es ja eigentlich ein Lob und Kompliment an einen schwarzen, christlichen Märtyrer ist. Aus diesem Grund regt sich auch Widerstand durch eine Petition dagegen.

Bekannte Berliner Straße soll umbenannt werden

Andernorts, namentlich in Berlin, ist da eher weniger Gegenwehr zu erwarten, denn wenn es um U-Bahnhofnamen und dergleichen geht, können mächtige Gruppen wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) deren Umbenennung einfach anordnen. So soll es, JouWatch zufolge, nun der Mohrenstraße an den Kragen gehen.

Auf JouWatch hieß es diesbezüglich:

Die Umbenennung werde aber einige Wochen dauern, solle aber in diesem Jahr erfolgen, verspricht eine BVG-Sprecherin und teilt ganz im „Black-Lives-Better“-Trend mit: ‚Als weltoffenes Unternehmen und einer der größten Arbeitgeber der Hauptstadt lehnt die BVG jegliche Form von Rassismus oder sonstiger Diskriminierung ab‘. Aus Verständnis und Respekt für die teils kontroverse Debatte um den Straßennamen habe sich die BVG nun entschieden, ihn nicht weiter für die Benennung des U-Bahnhofs zu verwenden.

Neuer Namensgeber soll „Sklavenhalter“ gewesen sein

Von der Umbenennung sind viele Leute nicht begeistert. Roger Letsch schrieb zu dem neuen Namensgeber zum Beispiel auf Facebook:

Michail Iwanowitsch Glinka, russischer Komponist und Adliger, der natürlich von der im zaristischen Russland üblichen Leibeigenschaft der Bauern profitierte und seine weißen Privilegien nicht checkte! Ein Sklavenhalter gewissermaßen. Na, dann gute Nacht, BLM! Berlin lacht mit!

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