Venezuelas Generalstaatsanwalt Saab deckt die Vertrauten von Oppostionsführer Guaidò weltweit mit Haftbefehlen ein.

Foto: Senado Federal / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Generalstaatsanwalt erlässt Haftbefehle gegen Guaidòs Vertraute

Im Zusammenhang mit dem Kampf um die venezolanischen Goldreserven in den Tresoren der Bank of England (BoE) werden jetzt die Strafgerichtsbehörden aktiv. Britische Gerichtsbehörden hatten 31 Tonnen Gold, die in der BoE-Bank gebunkert sind, beschlagnahmt, und so dem Zugriff des marxistischen Regimes von Staatspräsident Nicolas Maduro entzogen.

Venezuelas Generalstaatsanwalt Tarek William Saab hat nun Haftbefehle gegen elf Mitglieder des inneren Kreises von Guaido erlassen. Den Guaidò-Vertrauten wird vorgeworfen, federführend am Entzug des Goldes in Großbritannien mitgewirkt zu haben.

Vorwurf des Hochverrats

An der Spitze Venezuelas hat man die beiden Guaido-Vertreter in London und Washington, Vanessa Neumann und Carlos Vecchio, für dieses Komplott ausgemacht. Sie werden gemeinsam mit dem in Kolumbien befindlichen „Sonderbeauftragter für Außenbeziehungen“, Julio Borges, des Hochverrats, des Amtsmissbrauchs und der Bildung einer krimineller Vereinigung beschuldigt.

Dazu kommen Haftbefehle gegen den Vorstand der von Guaidò und der Opposition gegründeten alternativen Zentralbank (BCV). Weiterer Haftbefehle wurden gegen Oppositionspolitiker im Zusammenhang mit Vorwürfen der Veruntreuung, Korruption und Verbindung mit kolumbianischen Paramilitärs und US-Söldnern durch die venezolanische Justiz erlassen

Tarek William Saab

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