Jetzt soll eine unbekannte Lungenkrankheit in Kasachstan ausgebrochen sein. Und schon wird wieder Alarm geschlagen.

Foto: Hellerhoff / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Weltweite Angstmacherei geht weiter: Jetzt neue Lungenkrankheit in Kasachstan

Schon wieder jagt ein Alarmismus in Sachen Weltgesundheit durch die Gazetten. Laut chinesischen Medienberichten soll in der zentralasiatischen Republik Kasachstan neben Covid-19 eine neue tödliche Lungenkrankheit ausgebrochen sein. Kasachstan dementiert zwar diese Medienberichte, die ihren Ursprung in Mitteilungen der chinesischen Botschaft nach Peking haben sollen, aber fast begierig wird jede neue Krankheitswelle aufgegriffen, um die Menschen in Angst und Schrecken zu halten.

Die chinesische Botschaft weist in ihrer Analyse darauf hin, dass die Sterblichkeitsrate bei dieser bisher unbekannten Lungenkrankheit höher als bei Infektionen durch das Coronavirus sei. Die kasachischen Gesundheitsbehörden widersprechen den chinesischen Informationen vehement.

Gesundheitsminister Alexej Zoi wies auf Lungenentzündungen hin

Der kasachische Gesundheitsminister Alexej Zoi hatte erst kürzlich auf Lungenentzündungen unbekannten Ursprungs gegenüber Medienvertretern hingewiesen, da das Land in den vergangenen Monaten einen starken Anstieg an Lungenentzündungen registriert hatte. Allein im ersten Halbjahr soll die Erkrankungsrate mehr als 50 Prozent höher gewesen sein als im Vorjahreszeitraum 2019.

Dafür zeigt das Coronavirus die weltweit üblichen milden Folgen. Laut Angaben der kasachischen Gesundheitsbehörden haben sich rund 54.000 Menschen in dem Land mit fast 20 Millionen Einwohnern infiziert, nur 260 Infizierte sollen daran gestorben sein.

Lungenentzündung

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