Rund um den Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten hat sich eine Parallelgesellschaft etabliert, wo die Österreicher längst zur Minderheit geworden sind.

Foto: Gugerell / Wikimedia (CC-Zero)
Österreichischer Integrationsfonds: 70 Prozent registrieren Parallelgesellschaften

Das muss ÖVP, SPÖ und Grünen zu denken geben. Eine Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) mit 1.000 Teilnehmern im Zeitraum vom 9. bis zum 11. Juli 2020 in der Bundeshauptstadt Wien kam zu dem Ergebnis, dass die Integration von hunderttausenden Zuwanderern in den vergangenen Jahren nicht funktioniert hat. Rund 70 Prozent der Befragten orten das Bestehen sogenannter Parallelgesellschaften in Österreich.

Die in den letzten Wochen immer wieder aufflammenden bürgerkriegsähnlichen Konflikte in Wien-Favoriten zwischen Kurden und Türken haben ebenfalls ihre Spuren bei den befragten Bürgern hinterlassen. Nicht weniger als 75 Prozent sind davon überzeugt, dass es sich dabei um „importierte Konflikte handelt“. Zuwanderer würden ihre Auseinandersetzungen bewusst nach Österreich mitbringen und hier austragen.

42 Prozent haben ein schlechteres Sicherheitsgefühl im Alltag

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kurden, Türken und linksextremistischen „Hilfstruppen“, die den Konflikt für ihre Ziele nutzten, führten auch dazu, dass sich bei immerhin 42 Prozent der Befragten das subjektive Sicherheitsgefühl im Alltag verschlechtert hat. Insgesamt hat sich die Sichtweise von Bewohnern, sowohl in den Wiener Flächenbezirken als auch innerhalb des Gürtels, für die wachsende und bedrohliche Existenz von importierten Parallelgesellschaften geschärft.

Aber nicht nur die Ereignisse in Wien-Favoriten, auch die mutmaßliche Hinrichtung eines Exil-Tschetschenen in Gerasdorf in den letzten Wochen zeigt, dass Österreich tatsächlich zum Aufmarschplatz für internationale Konflikte geworden ist, die hier nicht zu suchen haben.

Viktor-Adler-Markt

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