Der Tiroler Weltkonzern Swarovski muss wegen Covid-19 und verstärkter Konkurrenz am Kristallmarkt insgesamt weitere 1.600 Beschäftigte bis 2022 kündigen.

Foto: BKP / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Swarovski will bis 2022 insgesamt weitere 1.600 Mitarbeiter abbauen

Schwarze Tage ziehen für die Beschäftigten des Tiroler Industrieunternehmens Swarovski auf. Insgesamt sollen bis 2022 nicht weniger als 1.600 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Bereits Ende Juni wurde bekanntgegeben, dass 200 Mitarbeiter bald ohne Job dastehen, das würde im Endresultat dann einen Verlust von 1.800 der ursprünglich 4.800 Beschäftigten am Standort Wattens bedeuten.
Die bereits von der Kündigung Ende Juni 2020 betroffenen 200 Beschäftigten sind den Bereichen Vertrieb und Marketing zugeordnet.

Sie sind die ersten Opfer der ökonomischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Weltkonzern im Bereich der Kristallverarbeitung. Bis zum Herbst 2020 sollen weitere 1.000 Mitarbeiter ebenfalls den Gang zum Arbeitsmarktservice antreten müssen.

Swarovski: 35 Prozent Umsatzrückgang für 2020 prognostiziert

In Folge der Covid-19-Krise wird dem Kristallkonzern Swarovski ein Umsatzrückgang von nicht weniger als 35 Prozent für das Wirtschaftsjahr 2020 prognostiziert. Auch im kommenden Jahr 2021 soll es wegen der unsicheren Weltmärkte und der wachsenden Konkurrenz am Kristallmarkt zu spürbaren Umsatzeinbußen kommen.

Derzeit befinden sich viele Mitarbeiter bei Swarovski in Kurzarbeit, die ab Herbst keine Beschäftigung mehr haben werden. Das Unternehmen verspricht einen Sozialplan für die Betroffenen. Dass die Kündigung der Arbeitsverhältnisse zuletzt an die 200 betroffenen Mitarbeiter per E-Mail ergangen ist, sorgt bei den Betroffenen vielfach für Unverständnis und Wut.

Swarovski

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