USA: WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus steht im Verdacht ein „Mann“ der kommunistischen chinesischen Führung in Peking zu sein.

Foto: ITU Pictures / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Covid-19: Absprachen zwischen China und WHO-Chef Ghebreyesus?

Neuerlich ins Visier der Vereinigten Staaten von Amerika sind die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihr Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus geraten. US-Außenminister Mike Pompeo hatte bei einem Treffen mit britischen Parlamentariern über einen Hinweis aus Geheimdienstkreisen referiert, dass der WHO-Chef von der kommunistischen Führung in Peking in Sachen Coronavirus-Pandemie „gekauft“ worden sei.

Laut US-Geheimdienstkreisen sollen Entscheidungen der WHO im Zusammenhang mit Covid-19 durch eine Abmachung zwischen der chinesischen Staatsspitze und Ghebreyesus wesentlich beeinflusst worden sein. Grund der „Linientreue“ des ehemaligen Gesundheitsministers aus Äthiopien gegenüber Peking soll die seinerzeitige chinesische Unterstützung seiner Wahl zum WHO-Chef 2017 gewesen sein.

Pompeo: WHO-Versagen haben in Großbritannien zu Toten geführt

Der US-Außenminister stellte auch die These auf, dass die zögerliche Haltung des äthiopischen WHO-Chefs zur Folge gehabt habe, dass es in Großbritannien bisher 45.000 Covid-19-Tote gegeben habe. Dies sei das Resultat einer „politisch“ und nicht „wissenschaftlich“ geführten WHO, so Pompeo. Die WHO wiederum gab über ihre Weltzentrale in Genf bekannt, dass sie solche Vereinbarungen offiziell nicht kenne.

Gleichzeitig wurden die von Pompeo geäußerten Angriffe zurückgewiesen. Beobachter gehen davon aus, dass die WHO befürchtet, dass außer den USA noch weiterer internationale Mitgliedsstaaten bei anhaltender Kritik den Austritt bekannt geben könnten.

Tedros Adhanom Ghebreyesus

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