Die Bundeshauptstadt Wien wurde durch die Covid-19-Maßnahmen als Tourismusstandort massiv geschädigt.

Foto: Gryffindor / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Covid-19: 65 Prozent Minus bei den Nächtigungen in der Stadthotellerie

Einen kräftigen Schlag hat das Wiener Beherbergungsgewerbe durch die Covid-19-Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) erhalten. Im ersten Halbjahr 2020 verursachte der ab Mitte März 2020 politisch verordnete Lockdown 65 Prozent Minus bei den Nächtigungen in der Wiener Stadthotellerie. Die Umsätze gingen allein in den Monaten Jänner bis Mai 2020 um nicht weniger als 63 Prozent zurück.

Auch im Juni 2020, wo das Geschäft eigentlich durch die Lockerungsmaßnahmen wieder anlaufen sollte, blieben die Nächtigungs- und Umsatzzielen dramatisch hinter den Vergleichszahlen 2019 zurück.

88 Prozent Nächtigungsminus in der Wiener Stadthotellerie

Im Juni 2020 erzielte die Wiener Stadthotellerie ein sattes Nächtigungsminus von 88 Prozent gegenüber Juni 2019. Die Nächtigungen aus Österreich gingen um 47 Prozent zurück, die aus Deutschland um 84 Prozent und die aus der Schweiz sogar um 85 Prozent. Die internationalen Herkunftsdestinationen der Gäste USA, Italien, Großbritannien, Spanien, China, Frankreich und Russland brachten Rückgänge jenseits der 90 Prozent im Vergleich Juni 2020/2019.

Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten fiel im Juni 2020 mit 14,2 Prozent gegenüber 65,9 Prozent im Juni 2019 äußerst gering aus. Dabei waren lediglich 39.000 Hotelbetten im Juni 2020 in Wien verfügbar, um rund 42 Prozent weniger als im Juni 2019.

Wiener Rathaus

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