Dass die Schulen wieder generell gesperrt werden, befürworten nur 18 Prozent in einer profil-Umfrage.

Foto: Stefan-Xp / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Trotz steigender Infektionszahlen: 79 Prozent sind gegen Schulschließungen im Herbst

Das Nachrichtenmagazin profil hat eine neue Umfrage zu den Folgen und Konsequenzen der schwarz-grünen Radikalmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus veröffentlicht. Demnach sprechen sich nicht weniger als 79 Prozent der Befragten gegen eine flächendeckende Schließung von Schulstandorten aus, sollten sich im Herbst die Corona-Infektionen wieder ausweiten.

Demgegenüber stehen 37 Prozent, die sich für regionale Schließungen aussprechen. 29 Prozent wollen die betroffenen Schulklassen schließen und weitere 13 Prozent sind gegen eine Schulschließung, auch wenn es zu weiteren Corona-Fällen kommen kann. Lediglich 18 Prozent sind für eine Schließung aller Schulen bei einem Anstieg der Infektionsfälle.

Corona-Schulschließungen mit schweren Folgen

Die nach dem Lockdown im Frühjahr erfolgten generellen Schulschließungen in Österreich haben die heimische Gesellschaft stark beschädigt. Viele Eltern und Familien waren durch die Ausübung des eigenen Berufs im Heimbüro und der Kinderbetreuung einer massiven Doppelbelastung ausgesetzt. Gleichzeitig litt auch die Wissensvermittlung unter dem Ausfall des Unterrichts und die Verlagerung in Formen des digitalen Lernens.

In diesem Zusammenhang hat die FPÖ sozialpolitische Unterstützungen wie die doppelte Kinderbeihilfe vorgeschlagen, die im Bundesrat beschlossen wurde. ÖVP-Familienministerin Aschbacher setzte den Beschluss aber bisher nicht um.

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