Was für eine Wandlung am linken Rand: Die Berliner Band ZSK dient sich jetzt freiwillig dem Establishment an.

Foto: Achim Raschka / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Symbiose: Merkels Chef-Virologe Drosten solidarisiert sich mit Antifa-Band

Der Direktor des Instituts für Virologie Charité in Berlin, Christian Drosten, ist nicht irgendein Virologe. Er ist jener medial dauerpräsente Mediziner, der den Regierenden das wissenschaftliche Feigenblatt für ihre Corona-Radikalmaßnahmen ausstellte.

Antifa als Schlägertruppe der Mächtigen

Wo er gesellschaftspolitisch steht, ist dieser Tage offensichtlich geworden. Weil die Bild Zeitung immer wieder kritische Berichte über Drostens „wissenschaftliche“ Studien veröffentlichte (unzensuriert berichtete), widmete ausgerechnet die der Antifa nahestehende Berliner Punkband ZSK dem umstrittenen Virologen ein eigenes Lied.

Mit den ihm in den Mund gelegten Song „Ich habe Besseres zu tun“ schlägt sich die linke Band zu 100 Prozent auf die Regierungsseite und ihre Corona-Propaganda. Schon die DDR bediente sich der anarchistischen Antifa. So fungiert die Antifa heute vielfach als Schlägertruppe, also Verteidiger des politischen Establishments – auch musikalisch, wie ZSK beweist.

Rache an „Bild Zeitung“

Drosten seinerseits zeigte sich erfreut über die Ohrfeige für seine Kritiker. Er erwägt sogar einen gemeinsamen Auftritt mit der Gruppe.

So ist beiden geholfen: Drosten kann sich ein lockeres Image verpassen und die weitgehend unbekannte Gruppe erhält durch das systemkonforme Lied und den öffentlichen Schulterschluss mit dem Establishment jene Aufmerksamkeit, die sie für ihr neues Album braucht. Denn dann ist Kapitalismus ja doch gut: Wenn er Geld in die eigenen Taschen spült.

zsk

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