Covid-19-Krise: Südafrikas Staatspräsident Cyril Ramaphosa (ANC) ist mit massivem Missbrauch öffentlicher Gelder im Staatsapparat konfrontiert.

Foto: Palácio do Planalto / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Covid-Maßnahmen führen zu Korruption und Steuerhinterziehung

Das ohnehin seit Übernahme der Macht durch das Regime des African National Congress (ANC) korruptionsanfällige Südafrika versinkt in der Covid-19-Krise noch weiter im kriminellen Morast. Laut südafrikanischer Sunday Times sollen im Zuge der aktuellen Coronavirus-Pandemie Staatsbeamte und befreundete Unternehmer dubiose Geschäfte durchgezogen haben.

Finanzmittel im Ausmaß von rund 113 Millionen Euro, die eigentlich zur Unterstützung des maroden Gesundheitswesens gewidmet worden sind, sollen in dunklen Kanälen von Geschäftemachern und Krisengewinnlern verschwunden sein. Unter anderem soll es um Transaktionen beim Kauf von Schutzausrüstungen für das südafrikanische Gesundheitswesen gehen.

Regierungspartei ANC von Korruption durchsetzt

Einmal mehr kündigte der amtierende schwarzafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa (ANC) an, dass gegenüber Misswirtschaft und Korruption hart vorgegangen werden soll. Neben illegalen Geschäften mit Schutzausrüstungen soll es auch um einen groß angelegten Betrug zu Lasten von tatsächlich Hilfsbedürftigen gehen, wo Unterstützungsleistungen im großen Stil abgezweigt worden sein sollen.

Das bereits unter Ramaphosas Amtsvorgängern Jacob Zuma und Nelson Mandela in den Reihen der Regierungspartei ANC aufgezogene System von Vetternwirtschaft, Bestechlichkeit und Missbrauch von Staatseigentum lässt sich offensichtlich nicht mehr abstellen.

Cyril Ramaphosa (ANC)

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