In Nordkorea soll  die kriminelle „Lazarus“-Hackergruppe einen neuen weltweiten Cyberangriff vorbereiten.

Foto: Frank Schwichtenberg / wikimedia.org (CC-BY-4.0)
Nordkoreanische „Lazarus“-Hackergruppe soll massiven Cyberangriff vorbereiten

Das World Wide Web (www) soll kurz vor einem neuerlichen massiven Angriff einer mutmaßlichen Hackergruppe aus Nordkorea stehen. Diese Alarmmeldung hat jetzt die internationale Software-Sicherheitsfirma Kaspersky veröffentlicht, um ihre Kunden zu warnen. Unter dem Decknamen „Lazarus“ soll die nordkoreanische Hackergruppe eine neuerliche „Ransomeware“-Attacke mittels Erpressungs-Software vorbereiten.

Bereits in den Monaten März bis Mai 2020 hatten solche massiven Attacken in Asien und Europa stattgefunden. Die „Lazarus“-Gruppe soll in eigener Sache agieren, aber vom nordkoreanischen Geheimdienst unterstützt werden.

Hacker-Angriffe zur Geld-Erpressung

Das Global Research and Analysis Team (GReAT) von Kaspersky verfolgt die Aktivitäten der „Lazarus“-Gruppe seit dem Jahr 2017. Damals soll mit dem Programm WannaCry im Mai 2017 ein weltweiter Cyberangriff gestartet worden sein. In den letzten drei Jahren soll es aber von dieser Gruppe keine neuerlichen Angriffsversuche mehr gegeben haben.

Die Cyberangriffe der „Lazarus“-Gruppe würden sich vor allem durch Selbstreplikation, also fortwährende Vervielfältigung, auszeichnen. Ziel sei es immer, von den im Visier stehenden Opfern Geld zu erpressen.

Lazarus-Hacker

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