Um Venezuelas Goldschatz im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar bei der Bank of England in London ist ein skurriler Rechtsstreit entbrannt (Symbolbild).

Foto: istara / wikimedia.org (CC-Zero)
Skurriler Streit um Goldreserven: Venezuelas Zentralbank im Kampf gegen Londoner Gerichtsurteil

Eine neue Runde im Streit um die Londoner Goldreserven des marxistischen Regimes in Venezuela wurde jetzt vor Gericht eröffnet. Der Zentralbank von Venezuela (BCV) wurde jetzt im Rechtsstreit rund um das Gold bei der Bank of England das Recht zuerkannt, gegen ein britisches Gerichtsurteil Berufung einzulegen.

Der Oberste Gerichtshof Großbritanniens hatte ursprünglich der venezolanischen Zentralbank das Recht verweigert, über 31 Tonnen Gold, die bei der Bank of England gebunkert sind, zu verfügen. In einem Urteil erkannten die britischen Höchstrichter den Oppostionsführer Juan Guaidó als Staatsoberhaupt Venezuelas an, der damit Verfügungsberechtigter des Goldes sei.

Regime und Opposition kämpfen um Milliarden-Schatz

Der Streit rund um den Goldschatz bei der Bank of England zieht sich seit dem Jahr 2018. Damals weigerte sich die Bank in Übereinstimmung mit dem britischen Außenministerium, das Gold an das Regime von Staatspräsident Nicolas Maduro herauszugeben.

Mittlerweile werden die eingelagerten Goldbestände auf einen Gegenwert von 1, 2 Milliarden US-Dollar geschätzt, eine Summe, die sowohl Regime als auch Opposition für ihren Machtkampf gut gebrauchen könnten.

Gold

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