Steuer auf Plastik: Neue EU-Plastikabgabe wird als „Lenkungsabgabe“ vor allem österreichische Haushalte belasten.

Foto: Cjp24 / wikimedia.org (CC0 1.0)
Neue EU-Plastikabgabe kostet Österreicher 142 Millionen Euro im Jahr

Der von der Europäischen Union in Gang gesetzte Mega-Rettungsschirm zur Bewältigung der Covid-19-Krise fordert bereits erste „Opfer“. Im Gegenzug für hunderte Milliarden verschenkter Zuschüsse an finanzmarode Staaten und Volkswirtschaften wurde auch die Möglichkeit neuer EU-Steuern und Abgaben beschlossen. Irgendwer muss diese Umverteilungs-Aktion ja bezahlen. Und so soll eine geplante EU-Plastikabgabe die Österreicher jährlich rund 142 Millionen Euro kosten.

Diese Summe wurde nach Berechnungen aus dem österreichischen Finanzministerium bekannt. Vorerst steht das Ministerium auf dem Standpunkt, dass diese Summe aus dem heimischen Budget an die EU zu überweisen ist. Mittelfristig werden aber die österreichischen Konsumenten diese EU-Plastikabgabe zu finanzieren haben.

„Lenkungsabgaben“ als neue Steuern

Bei der Erfindungsgabe des österreichischen Finanzministeriums als oberstem Steuereintreiber kann man davon ausgehen, dass es unter dem Titel sogenannter „ökologischer Lenkungseffekte“ bald zu einer Überwälzung der Plastikabgabe auf jeden österreichischen Haushalt kommen wird. Mit dieser und anderer von Brüssel diktierter „Lenkungsabgaben“ könnte die ohnehin hohe Steuer- und Abgabenquote in Österreich neuerlich steigen.

Das bedeutet aber auch weitere internationale Wettbewerbsnachteile, und das gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie und ihrer nachhaltig negativen Auswirkungen auf die davon schwer getroffene österreichische Volkswirtschaft. Letztendlich könnten diese „Lenkungsabgaben“ sogar zusätzliche Arbeitsplätze kosten.

Plastik

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