Der Genderwahn hat immer absurdere Folgen. Anstatt sich mit wirklichen Problemen zu befassen, ringen Politiker um geschlechtsneutrale Sprachregelungen.

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Stuttgart führt geschlechtergerechte Sprache ein

Die Stadt Stuttgart will seine Einwohner künftig geschlechtergerecht ansprechen. So soll die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ durch „Liebe Menschen“ ersetzt werden, berichtete die Bild-Zeitung und beruft sich auf eine von Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) unterzeichnete Vorlage.

Man will keine „Rollenklischees“ bedienen

Die Richtlinie sehe vor, künftig Begriffe zu vermeiden, die Rollenklischees bedienten. Dazu zähle demnach auch die Formulierung „Mutter-Kind-Parkplatz“. Zudem sollten Einzelpersonen nicht mehr mit „Herr“ oder „Frau“ angesprochen werden. Man darf gespannt sein, wie viele Beamte sich dem Neusprechdiktat unterwerfen werden.

Wer nicht mitmachen will, kann sich allerdings auch auf einen grünen Politiker berufen und so den zu erwartenden Vorwürfen der Tugendwächter begegnen. Denn am Sonntag hatte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) entsprechenden Sprachregelungen eine Absage erteilt. „Von diesem ganzen überspannten Sprachgehabe halte ich nichts.“ Er wolle sich laut der Bild den Mund nicht von „Sprachpolizisten“ verbieten lassen.

Hannover ist schon weiter

Vor Stuttgart hatten bereits andere Städte in Deutschland die gendergerechte Sprache eingeführt. Hannover hatte im Januar vergangenen Jahres eine entsprechende Empfehlung herausgegeben, um der „Vielzahl geschlechtlicher Identitäten“ Rechnung zu tragen. Ob die sexuellen Minderheiten nicht mehr davon profitieren würden, wenn man keine radikalen, sexuelle Minderheiten verfolgende Islamisten mehr ins Land ließe, wurde von den zuständigen Politikern nicht berücksichtigt.

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