Das Coronavirus gefährdet vor allem die Generation 65plus und überdurchschnittlich oft Altersheimbewohner.

Foto: Alice Wiegand / wikimedia.org CC BY-SA 3.0
Mindestens jeder dritte „Corona-Tote“ war Altersheimbewohner

Am Coronavirus sterben – zum Glück – deutlich weniger, als Kanzler Sebastian Kurz uns prophezeite. Fast alle Infektionen verlaufen symptomlos oder mit schwachem Unwohlsein. Nur wenige brauchen medizinische Hilfe, noch viel weniger intensivmedizinische; aktuell 25 Personen, wohl bemerkt in ganz Österreich.

Vier Prozent aller Todesfälle

In den Monaten März und April, als Österreich im vollkommenen Corona-Fieber versank, starben laut Statistik Austria 588 Menschen an (oder mit) Covid-19. Unberücksichtigt ist dabei, ob die Verstorbenen tatsächlich am Coronavirus oder an den – wie in den meisten Fällen vorhandenen – massiven Vorerkrankungen starben.

In den beiden Monaten gelten daher vier Prozent aller Todesfälle in Österreich offiziell Corona-bedingt.

Risikogruppe 65 plus

Hauptbetroffen waren Ältere ab 65 Lebensjahren: Bei den 65- bis 69-Jährigen starben 4,3 Prozent an oder mit Covid-19, bei den 70- bis 74-Jährigen 4,4 Prozent, bei den 75- bis 79-Jährigen schließlich 4,5 Prozent, ehe die Mortalität bei den über 80-Jährigen wieder auf 4,2 Prozent sank.

In der Altersgruppe der unter 60-Jährigen war der Anteil der nach Covid-19 Verstorbenen mit 1,4 Prozent sehr gering. Alle hatten zahlreiche Vorerkrankungen.

Fast 40 Prozent der „Corona-Toten“ waren Heimbewohner

In ganz Österreich gibt es rund 80.000 Bewohner in Pflege- und SeniorenwohnheimenRisikogruppe Nummer eins. So stellen auch die Corona-Toten aus diesen Heimen 36,8 Prozent aller bis zum 22. Juni verstorbenen Coronafälle. Dieser Anteil deckt sich auch mit internationalen Studien.

Doch anstatt die Risikogruppe der Älteren zu schützen, wurden alle Österreicher weggesperrt. Trotz der Annahme, dass eine zweite Corona-Welle wieder für die gleiche Risikogruppe gefährlich ist, wie die erste, bleiben Regierung und Mainstream-Medien dabei, Angst zu schüren – bei jung und alt gleichermaßen. Mit Zahlen lässt sich diese Panikmacherei allerdings nicht belegen.

Ab jetzt ist jeder verstorbene Infizierte ein „Corona-Toter“

Wie ORF und Kurier am Mittwoch berichteten, wird nun ohnehin die Zählmethode der angeblichen „Corona-Toten“ geändert – angeblich auf internationalen Druck. Die bisher als „an oder mit“ dem Coronavirus Verstorbenen werden nun generell als „Corona-Tote“ bezeichnet, also jeder, der mit dem Virus infiziert war, egal, woran er wirklich gestorben ist. Aber auch damit erhöht sich die – im Vergleich zur Grippe – ohnehin niederige Zahl der „Corona-Toten“ in Österreich bisher (derzeit 719) nur unwesentlich.

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