Die Freiheitlichen Arbeitnehmer und ihr Obmann Bundesrat Bernhard Rösch treten auch auf Arbeiterkammer-Ebene für die Einführung eines 1.000 Euro-Gutscheins zur Ankurbelung des Konsums ein.

Foto: © Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Freiheitliche Arbeitnehmer fordern 1.000 Euro-Gutschein als Konsum-Impuls

Für die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) und ihren Obmann Bundesrat Bernhard Rösch ist ein dringender Konsum-Impuls notwendig. Knapp fünf Monate nach dem „Lockdown“ der schwarz-grünen Bundesregierung und den damit ausgelösten Mega-Schäden in der österreichischen Volkswirtschaft werde immer noch an deren Behebung herumgemurkst. Und dabei werde neuer Schaden angerichtet. Mit halbherzigen Hilfspaketen und Almosenzahlungen produziere die Bundesregierung Arbeitslosigkeit und Konsumverzicht und dadurch einen Niedergang der kleinen und mittleren Betriebe und somit die Vernichtung weiterer Arbeitsplätze.

Diesem Dilettantismus stellen die Freiheitlichen Arbeitnehmer die Idee eines Konsum-Impulses für jeden österreichischen Haushalt entgegen. Zu diesem Zweck empfehlen die FA-Mandatare gemeinsam mit der FPÖ einen 1.000-Euro-Gutschein für jeden Österreicher als praktikable und umsetzungstaugliche Lösung.

Wieder mehr Umsätze für geplagte Betriebe

Konkret soll es sich um einen Gutschein handeln, der bis Ende des Jahres bei allen Betrieben, die in Österreich steuerpflichtig sind, eingelöst werden kann. Diese Maßnahme würde die heimische Wirtschaft stützen und wäre auch ein Impuls für Betriebe quer durch alle Branchen. Man könnte damit den Betrieben einen Teil der verlorenen Umsätze zurückgeben, was ihnen erlauben würde, eine notwendige betriebswirtschaftliche Zukunftsplanung zu versuchen und heimische Arbeitsplätze zu erhalten bzw. sogar wieder neu zu schaffen.

Arbeitslosen-Geld endlich erhöhen

Neben diesem dringend nötigen Konsum-Impuls erneuert FA-Obmann Rösch neuerlich die Forderung nach Erhöhung der Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld auf 70 Prozent für den Zeitraum der Corona-Krise (bisher liegt sie bei nur 55 Prozent, eine der niedrigsten Raten Europas). Damit könnte man den unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geschickten hunderttausenden Arbeitnehmer endlich einen gerechten Ausgleich verschaffen.

Rösch will beide Ideen auch in die Gremien der österreichischen Arbeiterkammer bringen, um dort entsprechende Beschlüsse herbeizuführen:

Wir werden zum 1.000 Euro-Gutschein und zur Nettoersatzrate jedenfalls in den nächsten Sitzungen der AK-Gremien entsprechende Anträge einbringen und sind bereits gespannt, wie die Arbeitnehmervertreter der anderen Fraktionen darauf reagieren werden.

Der Unterstützung der roten Gewerkschafter müsste er sich eigentlich sicher sein – denn neben der FPÖ haben sich auch schon ÖGB-Chef Wolfgang Katzian sowie die AK Wien für die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent Nettoersatzrate stark gemacht. A g’mahte Wiesen also, sollte man meinen.

Bernhard Rösch

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