Geht es nach der Migrantenpartei SÖZ, dann sollen Migranten wie Türken oder Ex-Jugoslawen in Österreich einen eigenen Volksgruppenstatus und damit weitreichende Rechte erhalten. (Symbolbild: türkisches ATIB-Kulturzentrum Wien-Floridsdorf)

Foto: Bwag / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Migrantenpartei SÖZ fordert Volksgruppenstatus für Türken und Ex-Jugoslawen

Immer massiver treiben Teile der Einwanderer in Österreich ihren Hegemonialanspruch voran. Die Migrantenpartei SÖZ, die auch bei den Wiener Gemeinderats- und Landtagswahlen antreten will, stellt jetzt die Forderungen auf, dass Türken und Ex-Jugoslawen einen Volksgruppenstatus in Österreich erlangen sollen.

SÖZ-Parteiobmann Hakan Gördü hat öffentlich mitgeteilt, dass dies ein Teil des Wahlprogramms der Wiener Landespartei sei. Für Gördü ist die Anerkennung als Volksgruppe für Türken und Ex-Jugoslawen ein wichtiger Schritt für die Wertschätzung und Inklusion.

Anerkennung als Volksgruppe brächte viele Vorteile

Die SÖZ sieht in einem solchen Volksgruppenstatus für Einwanderer eine „historische Gelegenheit“. Als Vorteile darin sieht Gördü vor allem die staatliche Unterstützung der anerkannten Volksgruppen, was den Erhalt ihrer kulturellen, sprachlichen und religiösen Eigenschaften angeht.

Durch die Anerkennung einer eigenen Volksgruppe würde diese auch verstärkt gegen Diskriminierung und Benachteiligung geschützt. Im einzelnen nennt Gördü die Erhaltung und Förderung der Muttersprache in den österreichischen Schulen, die Amtssprache bei Behörden, der Grundsatz der Gleichbehandlung sowie verstärkte Minderheitenrechte als die für ihn ausschlaggebenden Argumente für diese Forderung.

Türkisches Kulturzentrum

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