AfD-Parteimitglieder haben es im öffentlichen Dienst schwer – auch bei der Polizei in Sachsen.

Foto: Zieshan / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-DE)
Falsche Gesinnung: AfD-Abgeordneter aus Polizeigewerkschaft ausgeschlossen

Der sächsische AfD-Landtagsabgeordneten Lars Kuppi wurde von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ausgeschlossen. Anlass ist ein geplanter gemeinsamer Auftritt Kuppis mit dem ehemaligen AfD-Landespolitiker Andreas Kalbitz gewesen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Rainer Wendt rechtfertigt Ausschluss

„Wir halten die rote Linie für überschritten, wenn sich einzelne Mitglieder – ob Mandatsträger oder nicht – sich Menschen oder Flügeln zuwenden, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden“, sagte DPolG-Chef Rainer Wendt. Wendt selbst wurde von linken Kreisen immer wieder wegen seiner zu wenig linksaffinen Einstellung kritisiert.

Zu der schon seit einiger Zeit stattfindenen Beobachtung äußerte sich übrigens Andreas Kalbitz laut Berlin.de, dass diese „politisch motiviert“ sei.

AfDler war früher stellvertretender Vorsitzender

Der ausgeschlossene Kuppi war früher stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands der DPolG und ist seit Ende Juni nicht mehr Mitglied der Gewerkschaft, berichtete die Landesvorsitzende Cathleen Martin. Seine Mitgliedschaft ruhe bis zur endgültigen Entscheidung des Landeshauptvorstandes, einem Gremium, das einmal jährlich im Januar tagt.

Polizei

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link