Verurteilter Jihadist schmiedete von seiner Zelle aus erneut Anschlagspläne im Namen Allahs.

Foto: Shutterstock/Getmilitaryphotos
Terror-Alarm in Grazer Justizanstalt zeigt Gefahrenpotenzial durch Islamisten

Erneuter Terror-Alarm um Lorenz K., der 2018 in Wien zu neun Jahren Haft verurteilt worden ist, weil er einen Zwölfjährigen dazu angestiftet hatte, einen Selbstmordanschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen zu verüben und selbst Anschlagspläne im Namen der radikalislamischen Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) gewälzt hat: Vom Gefängnis aus – zuletzt saß er seine Haftstrafe in der Justizanstalt Graz-Karlau ab – soll er wieder Terror-Pläne geschmiedet haben.

Anschlag via Smartphone geplant

Von seiner Zelle aus kommunizierte der 21-Jährige mittels eines internetfähigen Smartphones unter dem Pseudonym Khalid Intiqami über die sozialen Medien mit mehreren IS-Sympathisanten und betrieb Propaganda für die Terror-Miliz. Unter anderem soll er einen in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Mann zu einem Sprengstoffanschlag angestiftet und ihm eine Anleitung zur Herstellung eines Sprengsatzes angeboten haben.

Unbegreiflich scheint, wie ein inhaftierter IS-Terrorist im Gefängnis auf ein Smartphone zugreifen und munter weiter terroristische Pläne schmieden kann.

Islam birgt Gefahrenpotenzial

Der Fall aus der Justizanstalt Graz-Karlau offenbart jedenfalls das enorme Gefahrenpotenzial, das vom radikalen Islam ausgeht. Sogar bereits verurteilte und inhaftierte Terroristen schrecken offenbar nicht davor zurück, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, um Anschläge zu planen und durchführen zu lassen.

FPÖ fordert härteres Vorgehen gegen Islamistenszene

Dass diese Extremisten eine massive Gefährdung unserer Bevölkerung darstellen, steht für die steirischen Freiheitlichen außer Frage. Für den steirischen FPÖ-Landesparteisekretär und Landtagsabgeordneten Stefan Hermann ist klar: Man muss alles daransetzen, um islamische Extremisten in die Schranken zu weisen – der Schutz der Bevölkerung muss dabei immer im Vordergrund stehen.

Gut gemeinte Interventionsgespräche, mit denen man eine Abkehr von radikalislamischem Gedankengut bewirken will, sind der völlig falsche Weg. Dass diese Kuscheljustiz rein gar nichts bringt, wurde durch den neuerlichen Terror-Alarm abermals unter Beweis gestellt. Islamisten müssen mit den härtesten Strafen rechnen – strengere strafgesetzliche Bestimmungen gegen den Radikalislam sind ein Gebot der Stunde!

Die FPÖ wird eine Anfrage an Justizministerin Alma Zadić einbringen, um den Vorfall an der Justizanstalt Graz-Karlau restlos aufzuklären. Zudem wollen die Freiheitlichen in Erfahrung bringen, ob es auch in anderen heimischen Justizanstalten derartige Fälle gab und welches Gefahrenpotenzial für die Bevölkerung davon ausgeht.

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