Die US-Elite-Universität Yale soll mit Quoten Afroamerikaner gegenüber Weißen und Asiaten mit gleicher Leistung bevorzugen.

Foto: Nick Allen / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
US-Justiz will Bevorzugung Schwarzer an Universitäten stoppen

Mit einer Rassismus-Diskussion der besonderen Art kann jetzt auch die US-amerikanische Universität Yale (New Haven, Bundesstaat Connecticut) aufwarten. Nach einer zweijährigen Untersuchung hat das US-Justizministerium jetzt festgestellt, dass die Elite-Universität bei gleichen Leistungen weiße und asiatische Studierende gegenüber afroamerikanischen Bewerbern diskriminiert habe.

Das Ministerium verlangt nun eine Beendigung dieser für die Studierenden diskriminierenden Praxis. Konkret geht es um festgelegte Quotenregelungen, bei der Weiße und Asiaten gegenüber Schwarzen keine gleichwertigen Chancen hätten.

Schwarzen-Quote als Diskriminierung am Pranger

Die amtierende US-Administration bewertet Quotenregelungen schon seit längerer Zeit als Diskriminierung und stellt diese an den Pranger. Das US-Justizministerium unterstützt eine Klage gegen ähnliche Praktiken der Quote zu Gunsten der Afroamerikaner an der Eliteuniversität Harvard (Cambridge, Bundesstaat Massachusetts).

Dort steht in Kürze die Berufungsverhandlung an einem Bundesgericht an. In einer unteren Gerichtsinstanz hatte Harvard seine Quote vorerst verteidigen können.

Yale Universität

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