Innsbruck (Symbolbild: Altstadt): Wieder einmal ist die Bildung eines „Asylanten-Clusters“ für einen Anstieg der Corona-Fallzahlen mit verantwortlich.

Foto: Pixelteufel / flickr.com (CC BY 2.0)
Innsbrucker Asylantenheim als „Corona-Cluster“

Zu den aktuell wieder steigenden Infektionszahlen der Coronavirus-Pandemie tragen auch Asylanten bei. In Tirol waren allein 21 von 36 neuen Fällen einem sich neu bildenden „Cluster“ in einem Innsbrucker Asylantenheim zuzuordnen. Wie Medien berichten, dürfte damit jeder siebente Bewohner der Unterkunft in der Tiroler Landeshauptstadt bereits infiziert sein. Insgesamt sind dort aktuell 160 Asylwerber untergebracht.

Nun musste das Quartier durch die Behörden abgeriegelte werden, um ein Überspringen des Coronavirus auf die Tiroler Bevölkerung zu verhindern. Der zuständige Koordinator im Corona-Einsatzstab, Elmar Rizzoli, sprach von „umfangreichen Testungen“, die vorgenommen wurden bzw. werden.

Mehr Neuinfizierte, aber insgesamt kaum Kranke

Die Landeshauptstadt Innsbruck steht derzeit mit 83 Covid-19-Fällen an der statistischen Spitze in Tirol. Es folgen der Bezirk Schwaz mit 27 und der Bezirk Innsbruck Land mit 14. Fünf Bezirke verzeichneten nur einstellige Infektions-Zahlen. Der Bezirk Reutte ist derzeit gänzlich Corona-frei.

Was bei den alarmistisch vermeldeten Neuinfektionszahlen leider immer völlig fehlt, sind Angaben zu tatsächlich kranken oder hospitalisierten Personen. Diese bewegen sich derzeit bei rund 100 in ganz Österreich, davon etwa 20 auf Intensivstationen. Die meisten Infizierten merken davon gar nichts.

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