Beschädigte Plakate, wie auf diesem Hamburger Bild, angezündete Autos, Farbanschläge, Morddrohungen und vieles mehr: Die AfD muss viel einstecken, die ach so „toleranten“ anderen Parteien verweigern jegliche Zusammenarbeit.

Foto: m.p.3. / flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)
Thüringens SPD-Chef attackiert eigene Genossen, weil sie mit AfD Sachpolitik betreiben

Thüringens SPD-Landesvorsitzender Wolfgang Tiefensee ist geschockt und distanziert sich von seinen Genossen aus der SPD-Stadtratsfraktion Hildburghausen. Diese hatten mit der dortigen AfD-Fraktion gemeinsam eine Erklärung samt Kritik am Linken-Bürgermeister Tilo Kummer veröffentlicht. Tiefensee machte klar: Politik geht mit der AfD gar nicht.

Vorwürfe gegen linken Bürgermeister

Im Thüringischen Hildburghausen erhoben gleich vier Fraktionen aus dem Stadtrat schwere Vorwürfe gegen den neuen Bürgermeister Kummer (Linke). Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von SPD, AfD, Pro Hildburghausen und Feuerwehr soll Kummer dem Stadtrat Informationen vorenthalten und bewusst falsch informiert haben. Dabei geht es um die umstrittene Sanierung des Freibades sowie den geplanten Neubau einer Kinderkrippe. Kummer soll über die Verhandlungen mit dem Land über Fördergelder für das Schwimmbad sowie über Verträge mit dem Bauherren des Kindergartens falsch informiert haben, berichtete dazu der MDR.

Darüber, dass die SPD Sachpolitik zusammen mit der AfD und das auch noch gegen die SED-Nachfolgerpartei macht, ist SPD-Chef Tiefensee eher wenig begeistert.

Wortgefecht auf Twitter

Rasch twitterte der aufgeschreckte Genosse auf Zuruf des linksextremen AntifaMagazins: Es bleibe dabei, dass politische Anliegen ohne die AfD durchgesetzt werden müssten. „Selbst wenn es quer durch den Stadtrat massive Kritik am Vorgehen des Bürgermeisters gibt, es hätte andere Möglichkeiten gegeben, den eigenen Standpunkt klarzumachen – ohne die AfD.“ Eine Zusammenarbeit mit den „Demokratieverächtern“ schließe sich aus.

Die Thüringer AfD reagierte auf Twitter ebenfalls mit Kritik: Die SPD verweigere „jegliche politische Sacharbeit“, hieß es mit Verweis auf die „Taktgeber“.

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