US-Präsident Donald Trump kann seine Wähler nicht übers Fernsehen erreichen, denn dort stellt man ihn hauptsächlich negativ dar.

Foto: Weißes Haus / wikimedia.org (gemeinfrei)
Medien über Trump: „Das ist keine Berichterstattung, das ist eine Negativkampagne in Aktion“

Laut einer Studie von „Media Research Center“ sind die Nachrichtensendungen in den USA alles andere als politisch neutral. So rücken die abendlichen Hauptnachrichtensendungen US-Präsident Donald Trump stets in ein negatives, seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden in ein positives Licht. Und zwar im Verhältnis 1 zu 150. Über Trump gibt es 150 Mal mehr negative Berichte als über Biden.

„So etwas gab es noch nie“

Untersucht wurden Aussagen von Reportern, Experten und Wählern, die vom 1. Juni bis 31. Juli in abendlichen Nachrichtensendungen gemacht wurden. Binnen zwei Monaten erhielt Biden acht positive Bewertungen und nur vier negative Kommentare, während über Trump 634 Mal negativ und nur 34 Mal positiv berichtet wurde. Der MRC-Chef Rich Noyes dazu:

Ich studiere seit mehr als 35 Jahren die Nachrichtenmedien und Wahlen. Vertrauen Sie mir – so etwas gab es noch nie. Das ist keine Berichterstattung, das ist eine negative Werbekampagne in Aktion.

Trump bestätigt Studie und ergänzt

Trump bestätigte diese Wahrnehmung am Montag und ergänzte die Studie noch. Er sagte, dass sich Biden nicht mit der gleichen Art von Feindseligkeit aus der Mainstream-Medien auseinandersetzen müsse. Tatsächlich muss sich der mutmaßliche demokratische Kandidat überhaupt nicht mit den Medien befassen. Trump:

Er nimmt keine Fragen von Reportern entgegen.

Während auf ihn, Trump, „jeden Tag Bomben von Leuten geworfen werden, die absolut unehrliche Reporter sind, die sich für die Sicht der radikalen Linken einsetzen.“ Infolgedessen habe er „keine andere Wahl“, als während des Demokratischen Nationalkonvents zu werben, weil Biden von den Medien bevorzugt behandelt wird.

Nachsehen schon bei erstem Präsidentschaftswahlkampf

Schon im letzten Präsidentschaftswahlkampf hatten rund 200 der wichtigsten Medien der USA seine Konkurrentin Hillary Clinton unterstützt, Trump lediglich sieben. Seinen Erfolg verdankte der amtierende US-Präsident den sogenannten alternativen Medien, vor allem den Internet-Medien (wie unzensuriert). Daran hat sich bei seiner Wiederwahl nichts verändert.

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