Die ÖVP-Parteizeitung Volksblatt lobt den linken US-Demokraten Joe Biden (Bild) in den Himmel und qualifiziert Republikaner Donald Trump ruppig ab.

Foto: Digital Campaign Manager Doug Jones for Senate / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
ÖVP-„Volksblatt“ macht Wahlpropaganda für US-Demokraten Joe Biden

Verfolgt man tagtäglich die österreichische Medienlandschaft zum US-Präsidentschaftswahlkampf, dann könnte man fast glauben, dass Donald Trump und Joe Biden sich um das Amt des Staatsoberhauptes in unserem Heimatland bewerben.

Nach der Dauer-Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zugunsten des US-Demokraten Biden steigt jetzt sogar die biedere ÖVP-Parteizeitung oberösterreichisches Volksblatt in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein.

Der aufrechte „Onkel Joe“ als „sympathischer Stehertyp“

Das Volksblatt bejubelt den linksliberalen Biden und tituliert ihn liebevoll als „Onkel Joe“. Die Parteizeitungs-Schreiberlinge geizen nicht mit Superlativen zu Bidens Vorzügen und sehen den blassen und biederen 77-Jährigen als „echten Gegenpol“ und „sympathischen Stehertyp“:

„Onkel Joe“ bestreitet den Wahlkampf als echter Gegenpol zu Amtsinhaber Donald Trump. Der Polit-Routinier aus Delaware wird dabei mit seine Wesensart als sympathischer Stehertyp punkten können. Joseph Biden versinnbildlicht den charakterstarken Familienmenschen, der schon etliche Schicksalsschläge meistern musste, ihn umgibt die Aura des verlässlichen, aufrechten Partners, der stets Gemeinsames über Trennendes stellt.

Partei-Schreiber sehen Trump als „rassistisch und skrupellos“

Damit nicht genug, ergeht sich das Volksblatt auch noch in einer fortgesetzten Herabwürdigung des amtierenden republikanischen Präsidenten Trump, den sie von „rassistisch“ bis „skrupellos“ titulieren:

Das krasse Gegenteil dessen also, wofür Donald Trump Zeit seines Lebens stand und steht. Abgehoben, selbstherrlich, rassistisch, unehrlich, skrupellos, schnell überfordert, jedoch nie um billige Ausreden und Schuldzuweisungen verlegen. Echte Führungsqualitäten, die einem Präsidenten einer wirtschaftlichen und militärischen Weltmacht selbstredend zu eigen sein müssten, sehen anders aus. Biden wird alles daran setzen, die Wähler zu überzeugen, am Wahltag den Amtsinhaber Trump mit dessen Lieblingszitat zu konfrontieren: „You are fired!“

 

Joe Biden

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