In Corona-Zeiten: Auch durch Bundeskanzler Kurz ortet die Tiroler Tageszeitung die Verbreitung „gesellschaftlichen Gifts“.

Foto: BMEIA Dragan Tatic / flickr.com (CC BY 2.0)
„Tiroler Tageszeitung“ kritisiert „pauschale Schuldzuweisungen“ durch Regierung

Heftige Kritik übt die Tiroler Tageszeitung (TT) an der aktuellen „gesellschaftlichen Normalität“ in Covid-19-Zeiten durch schwarze und grüne Regierungsmitglieder. TT-Redakteurin Karin Leitner kritisiert in diesem Zusammenhang etwa pauschale Schuldzuweisungen des grünen Gesundheitsministers Rudolf Anschober im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Freizeitverhalten Jugendlicher in der Gegenwart:

„Reißt euch zusammen!“, hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober in Sachen Corona Richtung Jugendlicher gerufen. Pauschale Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv. Sie verstärken das Gegeneinander.

Eine Gruppe gegen die andere aufstacheln

Für TT-Redakteurin Leitner schüren Politiker wie Bundeskanzler Sebastian Kurz oder Gesundheitsminister Rudolf Anschober Aversionen und Ressentiments. Das ist für die Journalistin besorgniserregend und „gesellschaftliches Gift“. Die eine Gruppe würde auf die andere mit dem Finger zeigen.

Das betreffe Junge gegen Alte, Inlandsurlauber gegen solche, die ins Ausland fahren. Gute Länder würden ausgemacht und böse. Und ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz würde sogar befinden: „Das Virus kommt mit dem Auto.“

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