Ein Mitglied der deutschen Grünen (Bild: Zentrale Berlin) hat gezeigt, was viele in seiner Partei von politischen Mitbewerbern und den Polizeibehörden halten. Kritik daran kam bisher lediglich von der AfD und patriotischen Webseiten.

Foto: unzensuriert.at
„Faschisten aufhängen“: AfD wirft Kandidat der Grünen Mordphantasien vor

Die AfD in Nordrhein-Westfalen hat mit Entsetzen auf die Äußerungen eines Kandidaten der Grünen für die Kommunalwahl reagiert. Jonas Stickelbroek, der für einen Sitz im Stadtrat von Krefeld antritt, hatte auf Twitter unter anderem gefordert, den nächsten CDU-Parteitag im „Gulag“ stattfinden zu lassen. Als Gulag wird das Strafgefangenensystem der ehemaligen Sowjetunion bezeichnet. Millionen Menschen litten starben in den Lagern.

Grüne nicht wählbar

Außerdem hatte Stickelbroek, der sich selbst auch als Sprecher der Grünen Jugend Krefeld bezeichnete, Polizisten pauschal als „Tiere“ verunglimpft. Nachdem Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) einem AfD-Politiker den Mittelfinger im Plenum des Parlaments gezeigt hatte, bezeichnete Stickelbroek die AfD-Politiker als „Faschisten“ und forderte, sie aufzuhängen, wie das Portal von Sebastian Münzenmaier berichtete.

„CDU ins Gulag, AfD-Politiker aufhängen – Grüner Ratskandidat läßt seinen Mordphantasien freien Lauf“, kritisierte nun auch die nordrhein-westfälische AfD. Sie warnte vor der Wahl der Grünen. Diese diskreditiere immer wieder moralisch die Unterstützer der AfD, wehre jede Kritik an der „Antifa“ ab und schicke sich an, Regierungspartei zu werden. Wer diese Zustände nicht hinnehmen will, solle bei der Kommunalwahl AfD wählen.

Twitter-Anschluss nicht mehr abrufbar

Über einem Bild, auf dem ein Bus der Polizei zu sehen ist, forderte Stickelbroek: „Tiertransporte stoppen“. Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder der Grünen Jugend ihren Haß gegenüber der Polizei zum Ausdruck bringen. Im November vergangenen Jahres hatte die Grüne Jugend Hamburg gegen das Hamburger Polizeigesetz demonstriert. Dort wurde unter anderem die Parole „Ganz Hamburg hasst die Polizei“ skandiert. Immerhin: Der Twitter-Account des grünen Hetzers ist inzwischen offensichtlich nicht mehr erreichbar. Anscheinend geht das soziale Netzwerk ausnahmsweise auch einmal gegen linke Hassreden vor.

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