Alarmstufe Rot für die afghanischen Armeeeinheiten wegen neuer, blutiger islamistischer Angriffe.

Foto: NATO Training Mission-Afghanistan / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Islamisten überziehen Kabul mit blutiger Anschlagsserie

Trotz bevorstehenden Friedensgesprächen der afghanischen Regierung mit den radikalislamischen Taliban geht der Terror im Land am Hindukusch weiter. Islamistische Terroristen haben in den letzten Tagen die afghanische Hauptstadt Kabul mit einer blutigen Anschlagserie überzogen. Ein gutes Dutzend an Raketen waren auf das Kabuler Regierungs- und Botschaftsviertel abgeschossen worden.

Mindestens drei Personen wurden bei diesen Anschlägen getötet, weitere 19 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei den Angriffen wurde auch der Präsidentenpalast beschädigt und mehrere Mitglieder der Ehrengarde des Staatsoberhaupts verletzt.

Polizeichef von Kabul wurde als Reaktion auf Terror entlassen

Als Reaktion wurde der Polizeichef von Kabul jetzt auf Druck des Präsidentenamtes entlassen. Das Innenministerium hatte den Polizeichef und zwei weitere Sicherheitsbeamte der mittleren Führungsebene ihres Amtes enthoben, um auf das Versagen gegen die islamistischen Anschläge zu reagieren.

Aktuell wird die Sicherheitslage in Afghanistan auch dadurch verschärft, dass im Zusammenhang mit den Friedensgespräche 400 weitere zum Teil hochgefährliche Talibankämpfer aus den Gefängnissen entlassen werden sollen. Gleichzeitig erstarken islamistische Terrormilizen, die sich dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben.

Afghanisches Militär

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