In Graz wurde jetzt der mutmaßliche Attentäter gegen die jüdische Synagoge und den IKG-Präsidenten festgenommen. Es handelt sich um einen syrischen Asylwerber.

Foto: © Ralf Roletschek / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-AT)
Synagogen-Attentat in Graz: Verdächtiger syrischer Asylant wurde in Haft genommen

Nach dem Synagogen-Attentat in der steirischen Landeshauptstadt Graz, mit Sachbeschädigungen und einer Holzprügel-Attacke auf den IKG-Präsidenten Elie Rosen, konnte jetzt ein Verdächtiger in Haft genommen werden. Es soll sich um einen 26-jährigen syrischen Asylanten handeln, der vor rund sechs Jahren nach Graz gekommen sein soll.

Laut Polizei- und Medienberichten soll der Asylant aus Syrien geständig sein. Dem gefassten Verdächtigen sollen insgesamt sieben Delikte zur Last gelegt werden. Es handelt sich um Schmieraktionen, Steinwürfe und den tätlichen Angriff auf Kultusgemeinde-Präsident Rosen.

IKG-Präsident Rosen blieb bei Anschlag nur knapp unverletzt

Besondere Brisanz hatten die mutmaßlich antisemitischen Angriffe gegen IKG-Präsident Rosen. Dieser konnte sich von den Prügel-Attacken des Angreifers nur knapp in sein Auto retten und mittels Zentralverriegelung den Täter vor dem Eindringen in das Wageninnere abhalten.

Dieser schlug anschließend mit seinem Tatwerkzeug noch auf das Auto des bedrohten Rosen ein. Anschließend flüchtete der Täter auf einem Rad vom Ort seines Anschlags im Stadtteil Graz-Gries. 

Graz

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