Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino López (rechts im Bild) soll den Auftrag haben, iranische Raketensysteme für sein Land anzuschaffen.

Foto: Ministério da Defesa / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Marxistisches Regime soll sich für iranische Raketensysteme interessieren

Kolumbianische Geheimdienstkreise schlagen Alarm: Der Erzfeind und Nachbarstaat Venezuela soll sich für iranische Raketensysteme interessieren. Venezuelas marxistischer Staatspräsident Nicolas Maduro soll seinen Verteidigungsminister Vladimir Padrino López beauftragt haben, das Potential der iranischen Militärtechnologie für das südamerikanische Land zu prüfen.

Sollten die Mittel- und Langstreckenraketen aus dem Iran für Venezuela von Interesse sein, dann möchte das Regime von Staatspräsident Maduro hier einen Ankauf tätigen – was eine unverschämte Verhöhnung der ausgebluteten und verarmten Bevölkerung wäre.

Iran dementiert Ankaufspläne Venezuelas vorerst

Der potentielle Handelspartner Iran dementiert vorerst die Ankaufspläne Venezuelas für seine Raketensysteme. Das Außenministerium in Teheran teilte mit, dass es noch keine offiziellen Anfragen aus Venezuela zum Ankauf von militärischem Rüstungsmaterial gebe.

Kolumbiens Präsident Iván Duque Márquez beharrt demgegenüber auf seinen Geheimdienstinformationen zur Aufrüstung des Nachbarstaates. Sollte sich die Information bestätigen, dann könnten die USA als Verbündeter Kolumbiens sowohl gegen den Iran, als auch Venezuela neue wirtschaftliche und militärische Sanktionen in Gang setzen.

Iran versorgt schon bisher Venezuela mit Gütern

Bereits jetzt gibt es intensive Wirtschaftsbeziehungen der beiden US-Erzfeinde Iran und Venezuela. So hat der Erdöl-Förderstaat Iran in den letzten Monaten versucht, Venezuela mit Treibstoff-Lieferungen und anderen Gütern auf dem Seeweg zu versorgen. Das Land sitzt zwar ebenfalls auf reichhaltigen Ölreserven, ist aber nicht imstande, diese zu Benzin zu verarbeiten.

Zuletzt wurde ein iranischer Erdöl-Schiffstransport von den USA abgefangen und beschlagnahmt. Die Schiffe wurden in einen US-Hafen gebracht und weitere Transporte unter strenge Sanktionen gestellt.

Vladimir Padrino

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