Facebook löscht nicht nur massenhaft kritische Berichte zur Corona-Politik, sondern auch die Seiten von alternativen Medien.

Foto: inkytape / depositphotos.com
Nach Werbung für Corona-Demos: Facebook löscht Seiten von „Compact“-Magazin

Das soziale Netzwerk Facebook hat die Seiten des rechten Magazins Compact gesperrt. Sowohl auf den Seiten von Facebook, als auch bei der Konzern-Tochter Instagram sind die Seiten und Profile von Compact nicht mehr verfügbar. Wie eine Facebook-Sprecherin gegenüber WDR und NDR bestätigte, wurde der Auftritt des Magazins aus politischen Gründen gelöscht:

Wir verbieten Organisationen und Personen unsere Dienste zu nutzen, wenn sie Menschen aufgrund von Merkmalen wie Herkunft, Geschlecht und Nationalität systematisch angreifen. Daher haben wir das Compact-Magazin von Facebook und Instagram entfernt.

Kurz vor Löschung Werbung für Corona-Demos gemacht

Bei der Löschung der Seiten, die alleine auf Facebook über 90.000 Like-Angaben hatte, beruft sich der amerikanische Konzern auf seine eigenen Regeln: Seiten würden gelöscht werden, wenn sie gegen die internen Standards zu „Hassrede“ verstoßen würden. Besonders brisant ist die Zensur-Aktion aber auch deshalb, weil Compact nur wenige Tage zuvor Werbung für die Großdemonstration gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am heutigen Samstag in Berlin gemacht hatte.

Facebook zensiert Informationen zum Coronavirus

Nicht zum ersten Mal zensierte Facebook die Online-Auftritte von alternativen Medien. Die Zeit berichtet, dass das Unternehmen des US-Milliardärs Mark Zuckerberg schon seit längerem unter Druck stehe, weil unzählige Unternehmen damit drohen würden, keine Werbung mehr in dem sozialen Netzwerk zu schalten, sollte dort nicht schärfer gegen den ominösen „Hass im Netz“ vorgegangen werden.

Wie unzensuriert kürzlich berichtete, haben die Löschorgien gegen sogenannte „Corona-Leugner“ vielleicht auch noch ganz andere Gründe: Microsoft-Gründer Bill Gates und Facebook-Chef Zuckerberg haben vor einigen Monaten bekanntgeben, gemeinsam die Forschung für eine Impfung gegen das Coronavirus zu unterstützen. Seit April hat Facebook dann mehr als sieben Millionen kritische Beiträge über die gegenwärtige Krisenpolitik gelöscht, fast 100 Millionen „Warnhinweise“ vor vermeintlichen „Fake News“ wurden den Nutzern angezeigt.

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