Wie am 1. August in Berlin soll es auch heute, Samstag, in Wien zur großen Demonstration gegen die Corona-Radikalmaßnahmen der Regierung kommen.

Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia (CC0 1.0)
Polizei erzeugt Staus unter Corona-Demonstranten und löst Kundgebung auf

Aus allen Richtungen strömten Demonstranten zur Berliner Siegessäule, wo um 15.30 Uhr die Hauptkundgebung gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen beginnen sollte.

Polizei erzeugt Staus

Immer wieder hat die Berliner Polizei das Durchkommen der Menschenmassen durch Sperren verhindert – und dadurch Staus erzeugt. In diesen Staus konnte der verordnete Mindestabstand nicht eingehalten werden.

Der Veranstalter „Querdenker“, der mit etwa 30 Anwälten im gesamten Demonstrationsgebiet beratend unterwegs ist, empfahl den Teilnehmern, sich durch die Polizei nicht zusammentreiben zu lassen: Hinsetzen, wenn die Polizei Staus zu erzeugen versuche, seinen Raum und den Abstand beanspruchen.

Polizei droht

Ein Querdenker-Anwalt erklärte:

Die Polizei hat mir gerade ganz klar gesagt: Sie wird jetzt die „Maskenpflicht“ rigoros durchsetzen. Ich kann meinen Mandanten nicht raten, sich strafbar zu machen. Aber ich sage ganz klar: Die Polizei setzt sich mit unserer Blockade und dem Maskenzwang über das rechtstaatliche Urteil des OVG hinweg und erteilt einen rechtswidrigen Befehl, denn wir haben KEINE MASKENPFLICHT und unsere Demonstration ist genehmigt. Deswegen rate ich jetzt allen Teilnehmern: Setzt Euch hin, bastelt Euch einen provisorischen Mundschutz. Aber wisst, dass die Exekutive rechtswidrig handelt.

Auflösung einer Kundgebung

Dennoch erklärte die Polizei kurz nach 13 Uhr die Demonstration für beendet:

Alle bisherigen Maßnahmen haben nicht zu einem Einhalten der Auflagen geführt.

Linke Demos können Innenstädte verwüsten, wie beim G20-Gipfel in Hamburg, am 1. Mai in Berlin, und Polizisten schwer verletzen. Die Politik verlangt von der Polizei Deeskalation, Deeskalation, Deeskalation. Wenn Bürger für ihre Grundrechte demonstrieren, reicht die Nichteinhaltung des Mindestabstands zur Auflösung der Demo.

Großdemonstration und prominenter Redner

Während rund 20 Webcams Massen an Demonstranten filmen, spricht die Polizei von „nur“ rund 18.000 Demonstranten auf der Friedrichsstraße, Unter den Linden und am Brandenburger Tor.

Robert F. Kennedy junior, Sohn von Robert F. Kennedy und Neffe von John F. Kennedy, der vor 57 Jahren sich mit seinem Spruch „Ich bin ein Berliner“ für Freiheit aussprach, wird eine Rede halten. Der Mann ist als Umweltaktivist und Impfgegner bekannt.

Wien-Kundgebung startet um 18 Uhr

In Wien startet die Demonstration gegen die Radikalmaßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung um 18 Uhr im Resselpark beim Karlsplatz im Herzen Wiens.

Laut einer Aussendung, in der Hauptveranstalter Hannes Brejcha zitiert wird, geht es den Demonstranten darum, „über 15.000 Menschen vor Ort aus dieser ‚Coronadiktatur‘ befreien“ zu wollen, sowie „hunderttausende online zu erreichen“.

Berlin Demo

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link