Rene Benkos Signa Holding steht im Rechtsstreit rund um ein 100 Millionen Euro schweres Aktien-Geschäft bei der S Immo-AG

Foto: Atrm / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Brisanter Immobilien-Rechtsstreit um 100 Millionen Euro

Am Handelsgericht Wien in der Marxergasse startet heute, Freitag, ein brisanter Immobilien-Rechtsstreit. Beteiligt daran sind neben dem Kläger Markus Schafferer, Hälfteeigentümer der Tiroler Immobiliengesellschaft Pema, der Immobilieninvestor Rene Benko und der Investor und Immofinanz-Chef Ronny Pecik.

Inhalt des Rechtsstreits sind massive Auffassungsunterschiede rund um die börsennotierte S Immo-AG im Zeitraum 2016 bis 2018. Der Streitwert soll laut Wirtschaftsmagazin Trend bei nicht weniger als 100 Millionen Euro liegen.

Russischer Oligarch Abramovich mit im Spiel

Der Tiroler Immobilienunternehmer Schafferer behauptet, er habe 2016 eine exklusive Vereinbarung mit der Anadoria Investments Ltd. des russisch-israelischen Oligarchen Roman Abramovich geschlossen. Inhalt dieser Vereinbarung soll der Erwerb von 7,6 Millionen Stück S Immo-Aktien gewesen sein. Der Stückpreis soll mit elf bis zwölf Euro angesetzt worden sein. Anfang 2017 soll Schafferer Pecik als Partner gewonnen haben.

Dem soll laut Trend eine Vertraulichkeitserklärung mit Pecik zugrunde gelegen haben. Dieser soll im April 2017 das Geschäft mit Abramovich allerdings dann allein durchgezogen haben. Schafferer fordert jetzt die Naturalrestitution der 7,6 Millionen Stück Aktien an der S Immo-AG.

Rene Benkos Signa-Holding beteiligte sich an S-Immo-AG

Anschließend kam Benkos Signa-Holding ins Spiel. Die soll dann gemeinsam mit Pecik weitere Anteile an der S Immo-AG zugekauft haben. In weiterer Folge soll es zu einer Verschmelzung zwischen Peciks Anteilsverwaltungsgesellschaft und der Signa Holding gekommen sein, die jetzt für das S Immo-AG-Aktienpaket als Rechtsnachfolger gilt.

Schafferer soll jetzt den Bruch einer Vertraulichkeitsvereinbarung und die missbräuchliche Verwendung von Geschäftsgeheimnissen als Klagsgrund ins Treffen führen und von der Signa Holding und somit indirekt von Benko die Aktien zurückhaben wollen.

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