Indonesischer Strafkatalog: Wer keinen Mund-Nasenschutz trägt, muss in den Sarg.

Foto: ASdqo / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
In Indonesien müssen Masken-Verweigerer in Sarg probeliegen

Immer sonderbarere „Blüten“ bringt die weltweit eingeführte Maskenpflicht in Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie an den Tag. Besonders streng wird das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes laut Medienberichten in der asiatischen Inselrepublik Indonesien gehandhabt. Bürger, die von den Behörden dabei erwischt werden, dass sie ihre Maske nicht tragen, können sogar dazu verdonnert werden, in einem Sarg „probezuliegen“.

Der indonesische Strafkatalog gegen einen Verstoß gegen die Covid-19-Maskenpflicht sieht neben der Verrichtung gemeinnütziger Arbeit und dem Zahlen einer Geldstrafe auch das eine Minute lang angeordnete „Probeliegen“ in einem Sarg vor. Der „pädagogische Hintergrund“: Die angeblich „tödlichen Konsequenzen“ der Masken-Verweigerung soll sichtbar gemacht werden.

Auch Liegestütze im Strafkatalog

Das Probeliegen in einem blumengeschmückten Sarg ist aber nicht die einzige Besonderheit in Indonesien, mit der Gesundheitsbehörden gegen Covid-Sünder vorgehen. In der Vergangenheit wurden diese unter anderem auch dazu verpflichtet, in der Öffentlichkeit Liegestütze zu machen.

Aktuell sollen 7.700 von insgesamt 265 Millionen Indonesiern an den Folgen von Covid-19 verstorben sein. Insgesamt wurden bisher laut Gesundheitsbehörden 180.000 Infektionsfälle registriert.

Sarg

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