Coronavirus-Pandemie auf Österreichisch: Die schwarz-grüne Regierung verunsichert mit der Ampelschaltung, doch die Reproduktionszahlen gehen zurück.

Foto: Andy Wenzel / BKA
AGES: Covid-19-Reproduktionszahlen österreichweit weiter im Sinken

Obwohl die schwarz-grüne Bundesregierung mit ihrer Coronavirus-Kommission inklusive unausgegorener grün-gelb-orange-roter Ampelschaltung ganz Österreich zu verunsichern versucht, zeigen die epidemiologischen Fakten ein anders Lagebild. Wie die „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“ (AGES) mitgeteilt hat, sind die Covid-19-Reproduktionszahlen am 4. September auf 1,02 gesunken. Am 28. August lagen diese laut AGES noch bei 1,14.

Zieht man längere Reihenstatistiken der AGES heran, dann ergibt sich eine noch erfreulichere Entwicklung. So lag die geschätzte tägliche Steigerungsrate bei Corona-Infektionen am 2. September noch bei 1,7 Prozent österreichweit. Herangezogen wurde dabei der Zeitraum 21. August bis 2. September. Für den Zeitraum 7. bis 19. August lag die Steigerungsrate sogar noch bei 9,9 Prozent.

Reproduktionszahl von 1,0 ergibt gleichbleibende Entwicklung

Die jeweilige Reproduktionszahl ergibt den Hinweis über die epidemiologische Entwicklung eines Krankheitserregers. Ein Wert von 1,0 ergibt eine gleichbleibende Entwicklung, unabhängig vom Niveau. Ein Wert unter 1,0 wird die Krankheit immer seltener.

Da in manchen Bundesländern die Zahl der Neuinfektionen sehr gering ist, sind Schwankungen in diesem Reproduktionssystem sehr vorsichtig zu interpretieren. Für das Burgenland (1,19), Kärnten (0,70) und Vorarlberg (1,05) mit insgesamt geringen Fallzahlen ist die effektive Reproduktionszahl zwar berechenbar, durch insgesamt geringe Covid-19 Zahlen nur sehr vorsichtig zu bewerten.

Stabile Entwicklung deutet auf Entspannung durch Reisetätigkeit hin

Eine stabile bis rückläufige Entwicklung der effektiven Reproduktionszahl in den Bundesländern Niederösterreich (1,21), Oberösterreich (0,83), Salzburg (0,94), der Steiermark (1,15) und Wien (1,02) deutet auf eine Entspannung des Auftretens von Reise-assoziierten Infektionen hin.

Bundesregierung PK

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