Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) konstruieren eine zweite Welle über möglichst viele Test – mit Folgen.

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Sehnsucht nach der zweiten Welle: Regierung lässt massenhaft testen

Mit der Anzahl der Corona-Test steigt auch die Zahl der positiven Testungen. Der Epidemiologe Michel Mina von der Harvard T.H. Chan School of Public Health erklärt:

Es entbehrt doch jeder Vernunft, die Erkenntnis zu übergehen, dass die Quantität hierbei der entscheidende Faktor ist.

Coronavirus zu harmlos für die Regierung

Auch wenn das Virus seit Wochen weder schwere Krankheitsverläufe noch Todesfälle produziert – geschenkt. Die schwarz-grüne Regierung lässt weiter massenhaft testen, als wolle sie das Land auf einen zweiten Lockdown vorbereiten. Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte bereits an, die Corona-Maßnahmen „nachzuschärfen“, wenn die Infektionszahlen weiter steigen.

Die zweite Welle, diese ominöse, existiert zwar bei den Testungen, nicht aber bei den Betroffenen: Denn die große Mehrheit spürt das Coronavirus gar nicht.

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Doch Testungen gehen auch ins Geld. So veranschlagt die Wiener Staatsoper allein für den Monat September die Kosten dafür mit 330.000 Euro. Bei den Salzburger Festspielen wird jeder Mitwirkende vor und nach jeder Probe, jeder Aufführung, jedem Arbeitstag getestet. Das ist: Druck erzeugen und ständig aufrechterhalten.

Druck, den jemand bezahlen muss. Was allerdings nicht für alle ein Problem ist. So sagte ein Förderer der Salzburger Festspiele, finanziell „passe es“:

Die Förderungen gibt es in voller Höhe, das Programm ist abgespeckt.

Auch eine Form der Sanierung.

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