Schlechte Nachrichten für Kanzler Sebastian Kurz: Seine Corona-Radikalmaßnahmen waren völlig überflüssig. Das belegt eine aktuelle Studie.

Foto: Cukierspace / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Lockdown und Maskenzwang ohne Einfluss auf Covid-19-Entwicklung

Es ist eigentlich eine Katastrophenmeldung für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), das Ergebnis der Studie des National Bureau of Economic Research (NBER), einer us-amerikanischen Forschungseinrichtung, aus der bereits mehr als zwei Dutzend Nobelpreisträger hervorgegangen sind.

Die Studie besagt, dass weder Lockdowns noch Maskengebot einen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten.

Metastudie zu Corona-Maßnahmen

Analysiert wurden von amerikanischen Wissenschaftlern die nicht-pharmazeutischen Corona-Maßnahmen und ihre Auswirkung auf die Zahl der Todesfälle.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die Corona-Todesrate unabhängig von den ergriffenen Maßnahmen zurückgingen, und zwar in allen untersuchten Ländern. Weder Ausgangssperren, Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen noch die Maskenpflicht, nichts von alledem hat den Verlauf der Coronavirus-Entwicklung beeinflusst.

Politische Verantwortung für Niedergang

Das Virus hat also seine Gefährlichkeit ganz ohne Zutun der Regierenden verloren.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der erst vor einer Woche in einem Kronen Zeitung Interview sein „rasches Handeln, viel früher als viele andere, auch europäische Länder,“ gerühmt hatte, trägt somit die Verantwortung für die massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten Österreichs – nicht das Coronavirus. Einmal mehr muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass Kurz die Radikalmaßnahmen zu einem Zeitpunkt anordnete, als die Reproduktionsraten bereits rückläufig waren. Und trotzdem hat er die ganze Volkswirtschaft an die Wand gefahren. Wie die Studie zeigt, völlig zu unrecht.

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