In Leipzig griffen Linksextreme (Symbolbild) wieder die Polizei an. Die Aufschreie von wichtigen Politikern sucht man vergebens.

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Messen mit zweierlei Maß: Linksextreme randalieren, Polizei deeskaliert – und scheitert

„Leipzig nach Hausräumung von Protestwelle erfasst.“ Mit dieser verharmlosenden Schlagzeile betitelt die heutige, sonntägliche Kronen Zeitung die Angriffe auf die Polizei in Leipzig-Connewitz in Sachsen.

Kapitalismus abschaffen

Dort hatten Linke, die den Kapitalismus abschaffen wollen, ein Haus widerrechtlich besetzt, das die Polizei geräumt hatte. Die Linken formierten sich sodann zu unangemeldeten Demonstrationen – ohne die Abstandsregeln einzuhalten und ohne, dass die Versammlungen deshalb verboten oder aufgelöst worden wären – und griffen wiederholt die Polizei mit Steinen, Flaschen und Böllern an.

Während die Polizei bei den friedlichen Demonstranten am vergangenen Wochenende in Berlin oft mit roher Gewalt vorging, wollte sie in Leipzig „grundsätzlich deeskalierend und kommunikativ vorgehen“, wie Polizeiführer Frank Gurke sagte. Doch die vermummten „Aktivisten“, wie die linken Gewalttäter in den Mainstream-Medien gerne genannt werden, hatten darauf offenbar keinen Bock.

Dritte Krawallnacht in Folge

Nach zwei Krawallnächten in Folge ging die Leipziger Polizei schließlich mit einem Großaufgebot gegen die randalierenden, prügelnden und plündernden Linken vor.

Bei der für Samstagabend nun angemeldeten Demonstration „Kämpfe verbinden – Für eine solidarische Nachbarschaft“ war die Stimmung unter den rund 500 Linksextremen schon nach wenigen Minuten sehr aggressiv gewesen, so die Polizei.

Brandsätze und Barrikaden

Die „Aktivisten“ zündeten Pyrotechnik und warfen sie auf Balkone von angrenzenden Häusern, berichtet der MDR. Die Lage sei gefährlich und unübersichtlich. Laut Angaben der Polizei flogen Steine und Pyrotechnik auch auf Polizeikräfte. Ja, der Polizeihubschrauber, der bei diesem Großeinsatz unterstützend half, soll mit Laser geblendet worden sein. Straßenbahnen wurden angehalten und mit Graffiti besprüht, Mülltonnen und Einkaufswagen angezündet.

Bis in die Morgenstunden lieferten sich die Linken gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Insgesamt neun Beamte seien leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Sie seien aber weiter dienstfähig.

Messen mit zweierlei Maß

Während das politmediale Establishment die Corona-Demonstrationen zum „Sturm auf den Reichstag“ (wo die berechtigte Vermutung besteht, dass es sich dabei im ein inszeniertes Spektakel handelte) stilisiert, Staats- und Verfassungsschutz, Bundeskanzlerin und Staatspräsident die Bedrohung des Staates sehen, finden die Angriffe auf die Instrumente des Staates, auf seine Polizei durch Linksradikale kaum mediale Beachtung, kein Bundespolitiker sieht den Staat bedroht und auch die empörte Verurteilung der Täter sucht man vergebens.

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