Die Asylkrise von 2015 darf sich nicht wiederholen. Jedenfalls nicht wenn es nach der AfD-Politikerin Alice Weidel geht.

Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
SPD-Vorsitzende Esken möchte noch mehr Asylwerber nach Deutschland holen

Die SPD-Chefin Saskia Esken spricht sich für noch mehr Asylbewerber in Deutschland aus, denn man habe hier schließlich genug Platz und die BRD sei ein sicherer Hafen. Die AfD-Politikern Alice Weidel meint dazu: „Esken hat nichts dazugelernt“. Dazu mahnt die AfD-Fraktionsvorsitzende auf Facebook: „2015 darf sich nicht wiederholen!“

Linke Aktion vor dem Reichstag

Hintergrund für Weidels aktuelle Mahnung ist die linke Aktion vor dem Reichstag am Montag, wo „Aktivisten“ 13.000 Stühle aufstellten, um auf die griechischen Migrantenlager aufmerksam zu machen und gegen Rassismus zu protestieren. „Wieso ließ man die Kosten für die Installation eigentlich nicht direkt den Menschen vor Ort zugute kommen?“, so die Frage Weidels in einem Facebook-Kommentar. Die Initiatoren Seebrücke, Sea-Watch, LeaveNoOneBehind und Campact fordern die Politik auf, „die humanitäre Katastrophe an den europäischen Außengrenzen endlich zu beenden und die Lager zu evakuieren“.

Damit rennt man offene Türen bei der SPD ein. Die eigenen Wähler, die einst die Genossen zur stolzen Arbeiterpartei machten, habe man dagegen längst vergessen oder mithin sogar offen vergrault, stellte Weidel weiter fest. Die neuerlichen Forderungen, man solle am besten das ganze Lager Moria mit 13.000 Menschen aufnehmen, erinnere stark an die Geschehnisse 2015. Auch damals stand die kalte Jahreszeit vor der Tür, und Merkel gab die Initialzündung, um mit den offenen Grenzen für jedermann die öffentliche Ordnung und innere Sicherheit faktisch außer Kraft zu setzen.

Hinweis auf Deutschlands dichte Besiedlung

Der Antifa-huldigenden Esken scheint das Chaos im Land derzeit noch lange nicht genug, stellt die AfD-Politikerin fest, denn: „Anders sei es nicht zu erklären, warum man jetzt unbedingt an die Geschehnisse von 2015 anzuknüpfen gedenkt. Weder hat Deutschland als dicht besiedelter Flächenstaat mit knappen Wohnraum die Möglichkeit, unendlich humanitär in Erscheinung zu treten, noch ist der Sozialstaat dazu imstande. Fünf Jahre nach Merkels katastrophaler Entscheidung ist der Großteil der Zuwanderer weiterhin nicht integriert, die stetig wachsende Kriminalität bringt den Rechtsstaat an seine Grenzen. Dieser Gemengelage noch mehr Migranten zuzuführen, wäre jenseits aller Vernunft“, so Weidel.

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