Messerangriffe sind im „multikulturellen“ Deutschland leider keine Seltenheit mehr. Derzeit sorgt ein Fall aus Stolberg für Aufsehen.

Foto: TheDraco / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Messerangriff auf Autofahrer mit politisch-religiösem Hintergrund?

In Stolberg bei Aachen (NRW) wurde am Sonntag gegen 0.40 Uhr ein Autofahrer niedergestochen und schwer verletzt. Am Abend konnte ein 21-jähriger Verdächtiger festgenommen werden. Medienberichten zufolge wird ein islamistisches Motiv nicht ausgeschlossen. Der Angreifer hat bei seiner Tat nämlich „Allahu akbar“ gerufen.

Auch ein politischer Hintergrund?

„Der Gesuchte konnte in Stolberg bei Aachen in einem Fahrzeug als Beifahrer durch ein mobiles Einsatzkommando festgenommen werden“, erklärte die Kölner Polizei und fügte hinzu: „Da ein islamistischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, wurde die Einsatzleitung an das Polizeipräsidium Köln übertragen.“ Interessant an diesem Fall ist auch, dass die etablierten Medien diesmal ausnahmsweise ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und genauer nachfragen. So erklärte die Süddeutsche, dass der Vater des Opfers auf einem Werbemotiv der AfD zu sehen gewesen war.

In Nordrhein-Westfalen war nämlich am letzten Wochenende gewählt worden. Die AfD erreichte bei den Wahlen 5,0 Prozent, was einem Plus von 2,5 Prozent und zusätzlich 96 kommunalen Vertretern im Vergleich zu den letzten Kommunalwahlen 2014 entspricht. Von daher ist ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen. Auch die Generalstaatsanwaltschaft sieht das so. In der Süddeutschen heißt es dazu: „Auf dem Motiv der AfD Stolberg waren fünf Männer zu sehen, dazu der Slogan ‚Auch Deutsch-Türken wollen Veränderung‘.“ Und der Vater des Opfers ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Türke. Sein Sohn hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Beschuldigte soll ein Deutsch-Iraker sein.

Gewalt bei Festnahme des Tatverdächtigen

Zwar gelang es der Polizei, den vermeintlichen Täter zu verhaften, aber „bei dem Zugriff wurden Fahrer, Beifahrer und ein Polizeibeamter verletzt und werden ärztlich versorgt“, erklärte die Polizei und fügte hinzu: „Der Gesuchte und der Fahrer befinden sich in polizeilichem Gewahrsam, die Ermittlungen dauern an.“ Immerhin schwebt das 23-jährige Opfer des Angriffs nicht mehr in Lebensgefahr.

Messer

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