Am Brandenburger Tor begann am Samstag der „Marsch für das Leben“. Er findet seit fast vielen Jahren in Berlin statt. (Archivbild von 2012)

Foto: Turris Davidica / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Wieder Großdemonstration in Berlin – dieses Mal für das Leben ungeborener Kinder

Am Samstag haben in Berlin erneut mehrere tausend Menschen am „Marsch für das Leben“ teilgenommen und für den Schutz ungeborener Kinder demonstriert. Nach Schätzungen folgten bis zu 3.000 Personen dem Aufruf des Bundesverbands Lebensrecht, darunter viele Christen, Familien mit Kindern und Jugendliche.

Linksradikale versuchten zu stören

Sie protestierten gegen die Abschaffung des Abtreibungsverbots. Teilnehmer forderten, dass eine Willkommenskultur auch für Ungeborene gelten müsse. Statt der Abtreibung müsse werdenden Müttern Hilfe angeboten werden.

Am Rande der Kundgebung kam es wiederholt zu Störungen durch Linksradikale. Sie verteilten sich an der Demonstrationsstrecke und provozierten mit Parolen wie „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“ und „Kondome, Spirale, Linksradikale“. Polizisten mussten den Demonstrationszug vor den Störern schützen. Dabei wurden laut Tagesspiegel.de einige linke Gegendemonstranten in Gewahrsam genommen.

Lebensrecht vom ersten Augenblick an

Zeitweise wurde es einem twitter-Nutzer zufolge offenbar etwas brenzlig, weil die Polizei eine Nebenstraße nicht abgeriegelt hatte. Den Abschluss der Pro-Life-Veranstaltung bildete ein ökumenischer Gottesdienst am Brandenburger Tor. Den Abschlussgottesdienst hielt der Berliner Erzbischof Heiner Koch. In seiner Predigt hob er das Lebensrecht jedes Menschen „vom ersten Augenblick im Mutterleib bis zum letzten Atemzug“ hervor.

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