Bei diesem fröhlichen Bild mit FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl erkennt jeder, dass die Veranstaltung im Freien – und nicht wie Medien behaupteten – in einem geschlossenen Zelt stattfand.

Foto: unzensuriert.at
Die Medien biegen sich die Corona-Regeln zurecht, wie sie es gerade brauchen

Die Corona-Vorschriften verwirren die Menschen – aber offensichtlich auch die Medien, die sich mit den Verordnungen hinten und vorne nicht auskennen. So haben Zeitungen wie oe24 oder Heute bei einem FPÖ-Fest in Simmering sogar Maskenpflicht der Besucher eingefordert, obwohl die Veranstaltung im Freien stattfand.

Medienauflauf in Simmering

Die FPÖ-Simmering wunderte sich im Vorfeld, warum zum Fünf-Jahres-Fest des freiheitlichen Bezirksvorstehers Paul Stadler fünf Fernsehstationen, Tages- und Wochenzeitungen auftauchten. Wie vermutet, hat die meisten Medienvertreter weniger das Jubiläum des äußerst beliebten Politikers interessiert, sondern von vornherein bestand wohl die Absicht, den Blauen zu schaden.

Wie sonst ist zu erklären, dass bewusst Falsches berichtet wurde. Das Fest habe in einem Zelt stattgefunden, hieß es, obwohl nur Bühne und ein Teil der Zuschauerbänke überdacht waren. Es gab keine Seitenteile. Dennoch behaupteten der FPÖ wenig gut gesinnte Zeitungen, dass es sich um eine „Indoor-Veranstaltung“ gehandelt habe.

Zeitung schwafelt von „Oktoberfest“

Oe24 titelte „FPÖ: Polit-Fest als Corona-Party“, Heute schrieb „FPÖ feiert in Simmering ohne Masken und Abstand Party“, veröffentlichte dazu aber ein Foto, das eindeutig zeigt, dass die Veranstaltung im Freien stattfand. Der Schreiber, der den Negativbericht verfasste, kann auch nicht beim Fest gewesen sein, denn in Simmering wurde nicht, wie Heute berichtete, ein Oktoberfest gefeiert, sondern das Fünf-Jahres-Jubiläum des Bezirksvorstehers.

Bei so vielen Fehlern im Bericht ist es dann wahrscheinlich auch unerheblich, dass Heute behauptet: „Auf MNS-Schutzmasken pfeifen die blauen Feiernden“. Tatsächlich sind im Freien keine Masken vorgeschrieben, sonst müssten ja zum Beispiel alle Gäste in Schanigärten wie im Schweizerhaus auch Schutzmasken tragen. Oder die Fußballfans in den Stadien.

Politische Mitbewerber als Denunzianten

Es wird schon so sein, wie es der Wiener Landesparteiobmann Dominik Nepp in seiner Stellungnahme zu den vielen Falschberichten ausdrückte:

Die Veranstaltung hat im Freien stattgefunden, und dort ist das Ansteckungsrisiko bekannterweise äußerst gering – und sicher viel geringer als im Fernsehstudio. Offensichtlich ist der enorme Zustrom zu den FPÖ-Veranstaltungen den politischen Mitbewerbern ein Dorn im Auge.

Schade, dass die Medien beim Denunziantentum der politischen Mitbewerber so mitspielen, statt halbwegs ordentlich zu recherchieren.

Alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten

Der Veranstalter des Fünf-Jahres-Festes, die FPÖ Simmering, versteht die Aufregung nicht. Bezrksvorsteher-Stellvertreterin Katharina Krammer (FPÖ) meinte gegenüber unzensuriert:

Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, die Anzahl der bei Freiluftveranstaltungen zugelassenen Gäste wurde nicht überschritten, alle Besucher sind registriert worden, Sitzplätze haben wir zugewiesen, Tische desinfiziert und Desinfektionsmittel bereitgestellt. Außerdem haben wir die Gäste auf die Abstandsregel hingewiesen.

Aber das alles hat die offensichtlich am Gängelband der Regierung hängenden Schreiberlinge nicht interessiert. Stattdessen wurde die Öffentlichkeit bewusst falsch informiert und versucht, der FPÖ eins auszuwischen.

Herbert Kickl

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