Dr. Peer Eifler verlor am Mittwoch seine Zulassung als Arzt, am Donnerstag stellte die Polizei sein Haus auf den Kopf. Grund: Kritik an den Corona-Maßnahmen.

Foto: FPÖ-TV
Wegen Masken-Attesten: Massive Repressionen gegen regierungskritischen Arzt Peer Eifler

Nach der Denunziation von regierungskritischen Experten durch Regierungsmitglieder  als „Lebensgefährder“ oder „Verschwörungstheoretiker“, nach der Herabwürdigung von abweichenden Meinungen im Sektenbericht des Familienministeriums fährt das Regime zur Zementierung seiner Angst- und Panikstrategie gegen das Coronavirus nun noch schwerere Geschütze auf.

Maskenkritiker im Visier der Behörden

Erstes Opfer ist der Arzt Dr. Peer Eifler, der wiederholt im Rahmen von Pressekonferenzen, Diskussionsveranstaltungen und Demonstrationen massive Kritik an den Regierungsmaßnahmen geäußert hat. Besonders scharf ins Gericht geht Eifler mit dem Maskenzwang. Er hält das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes für sowohl physisch, als auch psychisch gesundheitsschädlich und begründet diese Überzeugung regelmäßig mit wissenschaftlichen Studien. Aus diesem Grund stellt er Patienten Atteste aus, die sie vom verordneten Maskenzwang befreien – auch ohne sie zu untersuchen. Eifler steht auf dem Standpunkt, dass eine Untersuchung unterbleiben kann, weil Masken allen Menschen Schaden zufügen und eine Befreiung ihre Gesundheit somit verbessert.

Ärztekammer entzog Zulassung ohne Anhörung

Die Ärztekammer wollte diese Haltung, die offensichtlich von zahlreichen ihrer Mitglieder geteilt wird, nicht tolerieren. In einem Schnellverfahren wurde ihm die Ausübung seines Berufes untersagt. Die Maßnahme wurde verhängt, obwohl das gegen ihn angestrengte Disziplinarverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Der Disziplinarrat der steirischen Ärztekammer argumentiert mit „Gefahr im Verzug“ und verzichtete sogar auf eine Anhörung des Beschuldigten. Eifler kündigte an, gegen den Beschluss, der ihm am Mittwoch zur Kenntnis gebracht wurde, Beschwerde einzulegen.

Hausdurchsuchung auf der Suche nach „Beweisen“

Damit nicht genug, traf den mutigen Arzt aus Bad Aussee (steirisches Salzkammergut) am Donnerstag der nächste Keulenschlag. Die knappe zeitliche Abfolge lässt vermuten, dass die Aktion generalstabsmäßig vorbereitet war und zeigt, wie zum Nutzen des Regimes in Österreich ein Rädchen ins andere greift. Beamte des Landeskriminalamts Steiermark führten auf Geheiß der Staatsanwaltschaft Leoben eine Hausdurchsuchung bei Eifler durch. Ihm wird „Fälschung eines Beweismittels“ vorgeworfen. Gemeint sind damit seine Maskenbefreiungs-Atteste. Die Hausdurchsuchung sei nötig gewesen, wie die Staatsanwaltschaft gegenüber Info-Direkt ausführte, „um Beweismittel zu sichern“.

Erhalten nun weitere Kritiker Besuch von der Staatsmacht?

Eine noch skurrilere Rechtfertigung für den staatlichen Überfall ist kaum denkbar: Eifler erklärte wiederholt öffentlich, Atteste ohne Untersuchung auszustellen, was nach Meinung der Ärztekammer und der Staatsanwaltschaft als „Fälschung“ zu werten ist. Wozu bedarf es hier also zusätzlicher Beweise? Der Verdacht liegt nahe, dass die Behörden an die Daten weiterer Regierungskritiker kommen wollen. Immerhin hatte Eifler wiederholt erklärt, er erhalte hunderte Mails von Personen, die seine Haltung unterstützen, beispielsweise von Kollegen aus der Ärzteschaft, aber auch von Lehrern oder Polizisten. Sind sie die nächsten, die ungebetenen Besuch bekommen?

Eifler ruft zum zivilen Widerstand auf

Erst am Dienstag hatte FPÖ-TV ein ausführliches Interview mit Eifler und dem freiheitlichen Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak ausgestrahlt. Eifler bezeichnete darin die Vorgangsweise der Regierung als „faschistoid und totalitär“ und rief die Bürger zum zivilen Widerstand gegen die Maske auf (Zitat hier). Das gesamte Interview ist hier zu sehen:

Dr. Peer Eifler

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link