Corona erweist sich als harmloser als postuliert: Nicht einmal die Hochrisikogruppe der Alten verzeichnet eine Übersterblichkeit.

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F081096-0027 / Wienke, Ulrich (CC-BY-SA 3.0)
Schlechte Nachrichten für Merkel: Übersterblichkeit nicht einmal bei Hochrisikopatienten

René Gottschalk ist Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes und damit nicht irgendein „Corona-Kritiker“. Kraft seiner wissenschaftlichen Reputation schaffte er es mit seiner Regierungskritik an den Corona-Maßnahmen sogar in die Bild Zeitung.

Dort appelliert er, die Bevölkerung sachgerecht über Corona zu informieren, zum Beispiel über das Infektionsgeschehen. Wie auch in Österreich wird die Anzahl an Corona-Tests in der Bundesrepublik Deutschland in die Höhe getrieben. Doch trotz einer „deutlichen Zunahme von Meldezahlen“ gebe es „weniger schwere Erkrankungen mit weniger Krankenhauseinweisungen“, so der Professor aus Hessen.

Keine Auffälligkeiten in der Sterbestatistik

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes wäre weder eine Übersterblichkeit in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten, also Bewohnern von Altenpflegeheimen, zu verzeichnen.

Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeige im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.

Kritik an Quarantänemaßnahmen

Die Quarantäneverordnung für positiv Getestete und ihre Kontaktpersonen hält Gottschalk für wenig „sinnvoll“ „bei einer Erkrankung, die zum weitaus größten Teil bei den Patienten leicht oder gar asymptomatisch verläuft“. Der Preis dafür, nämlich die „massive Gefährdung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen“, ist hoch. Dazu kommt die „völlige Auflösung der gängigen Arbeitsabläufe in den Gesundheitsämtern, die ihre vielfältigen präventiven Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können“.

Gottschalks Kritik an den Corona-Radikalmaßnahmen der Regierung geht „über rein virologische Fragen hinaus“ und bezieht auch „ethische Aspekte sowie rechtliche Fragen zum legitimen Zweck, der Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit der Maßnahmen“ mit ein. Er nehme Covid-19 sehr wohl ernst, fordere aber trotzdem „dringend eine breite öffentliche Diskussion zu den Zielen und Mitteln der Pandemie-Bekämpfung“.

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