Die Millionenmetropole Madrid hat nun neben Corona ein weiteres Problem: Spaniens linker Regierungschef ließ sie abriegeln. Solche Menschenmassen wie hier auf der Gran Vía wird man daher in Zukunft wohl eher selten sehen.

Foto: Felipe Gabaldón / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Corona-Wahn: Linke Regierung lässt Madrid abriegeln

Spaniens sozialistische Regierung läßt jetzt unter dem Vorwand explodierender Corona-Infektionen die Hauptstadt Madrid vom Rest des Landes abriegeln. Die Hauptstadt darf nun, ebenso wie neun weitere Gemeinden im Großraum Madrid, nur noch mit triftigem Grund betreten oder verlassen werden.

Politische Motive als Hintergrund vermutet

Einer dieser Gründe wäre zum Beispiel um zur Arbeit zu fahren oder einen Arzt aufzusuchen. Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso setzte nur widerwillig eine entsprechende, äußerst umstrittene Anordnung der spanischen Zentralregierung in Kraft. Sie vermutet politische Motive hinter dem Lockdown. In jedem Fall ist die Stadt nun abgeriegelt, wie der Tagesspiegel berichtete.

Betroffen ist die große Mehrheit der 6,6 Millionen Einwohner der „Comunidad Autónoma“. Die Maßnahmen sollen zunächst für zwei Wochen gelten. Die konservative Regionalregierung legte allerdings am Freitag beim Nationalen Staatsgerichtshof Einspruch dagegen ein. Sie forderte in ihrem Beschwerdeschreiben, daß die ministerielle Anordnung bis zu einer endgültigen Entscheidung vorläufig ausgesetzt wird.

Regionalpräsodemt wirft Sánchez Kriegsführung vor

Regionalpräsidentin Ayuso wirft dem sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez vor, einen „politischen Krieg“ zu führen. Sánchez greife in unrechtmäßiger Form in die Kompetenzen der Regionen ein. Diese Meinung vertreten auch zahlreiche Juristen.

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