Sie strömen ins Land. Und wenn es nach den Grünen geht, sollen Einwanderer künftig gegenüber Österreichern bevorzugt werden.

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Einwanderer sollen die Arbeitsplätze erhalten, die die Österreicher gerne hätten

Sie nimmt Form an, die Diskriminierung der autochthonen Bevölkerung. Die Grünen, die in Wien Regierungsverantwortung tragen und am kommenden Sonntag bei der Wien-Wahl 2020 für die Fortsetzung der rot-grünen Koalition antreten, fordern jetzt, dass bei gleicher Qualifikation Einwanderer den Einheimischen bei Stellenvergaben vorgezogen werden sollen.

Der lange Arm in die Wiener Wirtschaft

Weil der Sozialismus noch nicht so weit fortgeschritten ist, wollen die Grünen die Ausländer-Bevorzugung erst einmal in „stadtnahen“ Jobs verwirklichen. Und derer gibt es ja zur Genüge! Von der Energieversorgung bis zur Kanalreinigung, von den hochsubventionierten Kulturvereinen bis zum Wien Tourismus, bei 236 Betrieben ist die Stadt direkt beteiligt. Ihr Umsatz belief sich allein 2019 auf 4,3 Milliarden Euro. Da lassen sich viele – dann den Grünen wohlgesonnene – Einwanderer unterbringen.

Die Forderung der Wiener Grünen ist allerdings nur bedingt neu. Seit 15 Jahren fordern sie die Anhebung des Ausländeranteils in der städtischen Verwaltung. Neu ist, dass ihre Forderung nicht mehr nur die städtische Verwaltung betrifft, sondern alle Unternehmen einschließt, an denen die Stadt Wien beteiligt ist. Und seit jeher geht die Anhebung des Ausländeranteils Hand in Hand mit der Verringerung des Inländeranteils, Bevölkerungsaustausch eben.

„Kann nur Grünen einfallen“

Kritik an der Inländerdiskriminierung kommt von der FPÖ. Vizebürgermeister und Spitzenkandidat zur Wien-Wahl, Dominik Nepp, bringt es auf den Punkt:

In Zeiten der größten Job- und Wirtschaftskrise muss jeder verantwortungsbewusste Politiker darum kämpfen, dass die eigenen Bürger Arbeit und ein anständiges Einkommen haben. Hier eine ungerechte Inländer-Diskriminierung zu fordern, kann nur den Grünen einfallen.

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