Schon wieder verbreitet Innenminister Nehammer Angst und Schrecken vor Corona. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Foto: © Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
Für Nehammer ist es „fünf nach zwölf“ – Doch Österreicher glauben ihm nicht mehr

Kein Tag ohne Corona-Alarmismus. So auch heute: Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitssprecherin Gaby Schwarz (beide ÖVP) kritisieren das Corona-Krisenmanagement Wiens. Wien würde aus wahltaktischen Gründen – am Sonntag finden die Gemeinde- und Bezirksratswahlen statt – explodierende Infektionszahlen ignorieren und verharmlosen. Doch es sei, laut Nehammer, „fünf nach zwölf“.

Alarmismus trifft Wirklichkeit

Fünf nach zwölf? Bei aktuell 5,55 Prozent positiven Testergebnissen, 133 Toten seit Anfang Juli (bei üblicherweise mehr als 20.000 Toten in diesem Zeitraum) und 14 Prozent Auslastung der Intensivbetten durch Corona-Patienten?

Wie Kriegsberichterstattung bombardieren Regierung und Mainstream-Medien die Bürger mit Schreckensmeldungen. Doch auf die Dauer lässt sich die Obrigkeitshörigkeit nicht aufrechterhalten. Immer mehr erkennen, dass zwischen Wirklichkeit und Alarmismus eine riesige Lücke klafft.

Zustimmung zu Corona-Radikalmaßnahmen sinkt

Deshalb sinkt auch die Zustimmung zu den Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung. Ausgehend von 91 Prozent im März sind nur noch 53 Prozent der Österreicher der Meinung, dass die Regierung mit der Krise richtig umgeht.

Laut Gallup-Institut finden viele die Coronavirus-Ampel zwar grundsätzlich sinnvoll, aber verwirrend. Die Bereitschaft, Freiheitsrechte vorübergehend aufzugeben, ist von 95 Prozent auf 70 Prozent zurückgegangen.

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