Immer öfter prägen einflussreiche Privatpersonen und -organisationen die Politik von supranationalen Organisationen wie der WHO (Bild: Zentrale in Genf) – mit verhängnisvollen Folgen.

Foto: Yann Forget / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Während Anschober „Lockdown light“ vorbereitet, warnt die WHO davor – aus bestimmten Interessen

Am 11. März erklärte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus zur Pandemie. Seither überschlagen sich die Mainstream-Meldungen in Nachrichten und Alarmismus vor Covid-19, die zahlreiche Regierungen zu restriktiven Radikalmaßnahmen bewogen. Gerne wurde dabei immer wieder auf die WHO verwiesen, etwa als sie Anfang April vor einer frühzeitigen Lockerung des ersten „Lockdown“ warnte.

Kehrtwende: Warnung vor „Lockdown“

Jetzt allerdings, während Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) an einer zweiten Totalsperre des Landes arbeiten, macht die WHO die totale Kehrtwende. Sie ruft die Staats- und Regierungschefs dazu auf, keine weiteren „Lockdowns“ mehr zu verhängen:

Ich möchte es noch einmal sagen: Wir in der Weltgesundheitsorganisation treten nicht für Lockdowns als primäres Mittel zur Kontrolle dieses Virus ein.

Das sagte Großbritanniens WHO-Gesandter David Nabarro, der auch als Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation nominiert war. Der einzige Effekt, den die „Lockdowns“ bewirkten, sei Armut – eine „schreckliche globale Katastrophe“. Das weltweite Ausmaß von Armut und Unterernährung bei Kindern könnte sich wegen der Corona-Maßnahmen der wohlhabenden Länder bis zum nächsten Jahr „verdoppeln“. Zudem wirkten sich die Corona-Radikalmaßnahmen negativ auf die psychische Gesundheit, auf Nicht-Corona-Krankheiten und auf den Zugang zu Bildung aus.

„Bessere Systeme“ gesucht

Nabarro appelliert an die Politiker:

Hören Sie auf, Lockdowns als primäre Kontrollmethode einzusetzen. Entwickeln Sie bessere Systeme, um mit der Pandemie umzugehen.

Doch was sollten diese „besseren Systeme“ sein? Wohl die Impfung, die sowohl Kurz, als auch viele andere Politiker favorisieren. Warum die WHO dieses „bessere System“ haben will, wird klar, wenn man „der Spur des Geldes“ folgt.

Der verhängnisvolle Einfluss von Pharmakonzernen

Die WHO wurde bis Anfang 2020 maßgeblich von den USA finanziert. Als sich diese zurückzogen, trat der zweitgrößte Geldgeber vor den Vorhang: der US-Milliardär Bill Gates. Schon 2017 bezeichnete ihn die Zeit als „heimlichen WHO-Chef“, immerhin hat seine „Bill und Melinda Gates Stiftung“ zuletzt 14 Prozent zum WHO-Budget beigetragen.

Seit private Großspender immer mehr Einfluss gewannen, drehte sich auch die Politik der WHO. Gesundheitsvorsorge wird jetzt hauptsächlich mittels Impfungen und Medikamenten angestrebt. Folgerichtig erklärte die WHO 2019 Impfgegner zur globalen Bedrohung. Dass Vertreter der größten Pharmakonzerne als Spender im Hintergrund stehen, wurde nicht kommuniziert. Ebenso nicht, dass Gates‘ Stiftung an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus beteiligt ist – ein „besseres System“ also.

WHO

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