In der idyllischen Weinviertler Grenzlandgemeinde tauchten gestern, Donnerstag, plötzlich 24 illegal eingereiste Afghanen auf. Es ist der dritte derartige Fall in Niederösterreich innerhalb weniger Wochen.

Foto: Schiffswalter / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
Nächster Aufgriff Illegaler: 24 Afghanen tauchten im Weinviertel auf

Eine weitere Demonstration, wie „geschützt“ unsere Grenzen – trotz Corona-Restriktionen – gegenüber illegalen Einwanderern sind, erlebten Bürger der Weinviertler Gemeinde Herrnbaumgarten (NÖ, Bezirk Mistelbach) am gestrigen Donnerstag Abend: Insgesamt 24 Fremde tauchten wie aus dem Nichts plötzlich im 948 Einwohner zählenden Ort auf. Sie wurden wenig später von der alarmierten Exekutive in Gewahrsam genommen und stellten – wer hätte das gedacht? –  sogleich Asylanträge.

Polizei weiß noch nichts über Einreise der Fremden

Schlepper konnte in diesem Fall allerdings keine entdeckt werden. Offensichtlich hatten sich diese ihrer Fracht schon vorher entledigt und die Leute einfach aussteigen lassen. Es kann aber auch sein, dass sie über die Grenze aus der nahen Slowakei „eingereist“ sind. Die Polizei versucht nun, zu ermitteln, wie und woher die Migranten nach Österreich kamen.

Schon dritter Gruppen-Aufgriff seit September in NÖ

Es ist dies bereits der dritte Fall aufgegriffener größerer Personengruppen in Niederösterreich in den vergangenen sechs Wochen, die offensichtlich keine Probleme hatten, unsere Grenzen unerkannt zu überqueren: In Bruck an der Leitha waren am 9. September 38 Geschleppte – syrische, irakische und türkische Staatsangehörige – entdeckt worden. 16 Tage später waren es in Haslau-Maria Ellend (Bezirk Bruck an der Leitha) zehn Syrer. Als mutmaßliche Schlepper wurden jeweils türkische Staatsbürger festgenommen, die die Transport-Lkw gelenkt hatten. Quelle: krone.at

Infiziert fröhlich unterwegs im Zug nach Deutschland

Dass sich illegale Einwanderer, auch wenn sie schon länger hier sind, wenig um unsere Gesetze oder Gebräuche scheren, zeigte ein weiterer Fall – auch hier ein Afghane als „Hauptdarsteller“: Ein 29-Jähriger, der wegen eines positiven Corona-Tests auf behördliche Anordnung in Quarantäne sein sollte, reiste stattdessen fröhlich per Bahn aus dem Bezirk Bruck an der Leitha nach Deutschland. Dort allerdings schob man ihn – anders als bei uns – umgehend nach Österreich zurück, worauf beim oberbayerischen Grenzübergang Freilassing (Salzburger Seite) am Mittwoch in der Früh die Festnahme erfolgte.

U-Haft für Quarantäne-Verweigerer wegen „Tatbegehungsgefahr“

Weil er sich nicht an den Absonderungs-Bescheid gehalten hatte, wurde der Afghane schließlich wegen Verdachtes der „vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten“ in U-Haft genommen. Das Landesgericht Salzburg hatte am gestrigen Donnerstag die U-Haft wegen Tatbegehungsgefahr verhängt. Als Grund für seine Reise gab der Mann an, er habe seinen Bruder in Deutschland besuchen wollen. Quelle: oe24.at

Interessant in beiden Fällen: Es gab dazu bis heute keine Presseaussendungen der Landespolizeidirektionen.

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