In Conflans Saint-Honorine in Frankreich hat ein Lehrer sein Leben verloren, weil er die Mohammed-Karikaturen des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verteidigt hatte.

Foto: Reinhardhauke / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Nach Diskussion über Mohammed-Karikaturen: Lehrer von Einwanderer enthauptet

Gestern, Freitag, wurde in Conflans Saint-Honorine, einer 35.000-Einwohner Gemeinde nordwestlich der französischen Hauptstadt Paris, ein Geschichtelehrer unweit seiner Schule regelrecht enthauptet.

18-Jähriger mit Stichwaffe

Das Opfer soll laut Polizeiangaben vor seinem Tod mit seinen Schülern über Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit den Karikaturen im Satiremagazin Charlie Hebdo über den Religionsstifter des Islams, Mohammed, diskutiert haben.

Das dürfte sein Todesurteil gewesen sein: Ein 18-Jähriger habe ihn auf offener Straße hingerichtet und laut dem Sender BFM TV dabei „Gott ist größer“ auf Arabisch gerufen.

Stolz darauf: „Ungläubiger hingerichtet“

Laut Actu17 soll der Angreifer auf Twitter die Verantwortung übernommen und das Foto des erstochenen Opfers veröffentlicht haben. Er schrieb:

Für Macron, den Anführer der Ungläubigen, habe ich einen seiner Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed herabzusetzen.

Sein Twitter-Konto wurde gesperrt.

Mutmaßlicher Täter erschossen

Die alarmierten Polizisten bedrohte der mutmaßliche Täter ebenfalls mit seiner Stichwaffe. Auf dem Gebiet der benachbarten Stadt Eragny wurde er schließlich von der Polizei angeschossen und erlag seinen Verletzungen noch an Ort und Stelle.

Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen“ und wegen einer „kriminellen terroristischen Vereinigung“.

Conflans Saint-Honorine

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