Die fantastischen Vier stehen schon seit vielen Jahren auf der Bühne, und beinahe ebensolange engagiert sich ihr Mitglied Smudo (erster von links) gegen alles, was ihm „rechts“ erscheint.

Foto: Michael Hanselmann / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Offener Linksextremismus bei den „fanatischen Vier“

Vor einigen Jahren brachte die linke NDR-Satiresendung „extra3“ eine Episode, in der sie die Band „Die fantastischen Vier“ als „Die fanatischen Vier“ hinstellte. Nun durfte die Öffentlichkeit erfahren, dass diese nicht ganz ernst gemeinte Einschätzung offenbar einen gar nicht so unwahren Kern hat.

Offenes Bekenntnis zur linksextremen Antifa

Denn der zur Band gehörende Rapper Smudo hat inzwischen den Antifaschismus als „erste Bürgerpflicht“ bezeichnet. Wer eine Spaltung der Gesellschaft und die Herabsetzung von Menschengruppen ablehne, sei „automatisch Antifaschist“, sagte er der Berliner Zeitung zufolge. Das sei nichts Schlechtes, meinte er. Ob er wohl weiß, dass auch die Hetze gegen das patriotische Lager spaltet?

„Laut gegen Nazis“ und Lob von der „Antifa“

Wohl eher nicht, denn Smudo engagiert sich seit Jahren gegen angeblichen Rechtsextremismus. Mit seiner Musikgruppe unterstützt er beispielsweise den 2004 auf St. Pauli gegründeten Verein „Laut gegen Nazis“. Die Initiative veröffentlicht am morgigen Freitag die erste Folge ihres gleichnamigen Podcasts, in der auch der Musiker zu Gast sein wird. Darin werde er unter anderem darüber sprechen, was aus der jüngsten Geschichte hinsichtlich der Gewalttaten in Halle und Hanau zu lernen sei. Zudem soll es um rechtsextremistische Netzwerke gehen, kündigte „Laut gegen Nazis“ an. Für sein Verhalten bekommt Smudo schon seit Jahren Lob von der „Antifa“.

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